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Give Aways teuer bei ebay!!!

allgemein   |   Do. 26.11.2009, 11:05 Uhr   |   Smuker   |   Kommentare (3)   |   Bookmark and Share

Immer wieder liest man in diversen Internetforen beschwerden über Give-Aways. Darunter finden sich Beschwerden von "Die waren schon weg", "Die hat man nur erhalten, wenn man dies und/oder das gekauft hat", "Die gab es nur, wenn", etc. Dabei wird oft übersehen, dass Give-Aways keine Pflicht vom Verlag sind. Es sind Geschenke, wobei der Verlag hier die Rahmenbedingungen selbst fest legt. Wer sie erhalten möchte muss sich nun einmal daran halten. Warum zum Teil Auflagen an Give-Aways gegliedert sind hat einen einfachen Grund: "EBAY". Gerade aktuell gibt es ein wunderschönes Beispiel. Die L-Deck Karten von Agricola die in Essen kostenlos verteilt worden sind, hat hier ein ebay-Verkäufer angeboten und für sage und schreibe 49,60 + Versand verkauft. Das ist eigentlich sehr erschütternd, denn zum einen gab es das ganze kostenlos und somit macht hier jemand Gewinn mit einem kostenlosen Produkt und zum anderen muss man sich dadurch nicht wundern, wenn einem Give-Aways nicht einfach so in die Hand gegeben werden... Link zur fertigen Ebayauktion: http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=160377525245&ssPageName=STRK:MEWAX:IT


Quelle:  Die L-Deck Ebayauktion über 49,60 Endpreis

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3 Kommentare

akademiker (Jens Loddeke) , 26.11.2009, 12:30 Uhr
hi,
ich finde es nicht verwerflich, wenn limitierte Auflagen von Give-Aways bei Ebay hohe Preise erzielen. so lange es Leute gibt, die bereit sind, solche Preise zu zahlen.

kostenlose Give-Aways dienen dazu, ein bestimmtes Produkt oder eine Produktreihe zu bewerben. Sie zu limitieren, kann verschiedene Ursachen haben, z.b. hohe Kosten oder die ganz bewusste Absicht, weitere Nachfrage zu erzeugen. Insofern haben Give-Aways per se schoon einen kommerziellen Hintergrund.

Wenn nun jemand, der eins oder mehrere dieser Give- Aways sein Eigentum nennt, auf die Idee kommt, dieses zu verkaufen, wird er dafür einen der Nachfrage entsprechenden Preis erzielen. Ist der Artikel selten und viele wollen ihn haben, ist der Preis eben hoch. Nicht mehr aufgelegte Magic- Karten werden für mehrere hundert Euro versteigert und so lange einen Nutzen gibt, zahlen die Leute den Preis.

Letztlich ist das ja ein ähnliches Prinzip, wie wir es schon von Kunstauktionen oder vom Briefmarken- Sammeln her kennen.

Im Übrigen: solche Auktionen und wahrscheinlich auch die nun aufgekommene Diskussion ist indirekt ja auch gute Werbung für das Spiel selbst, zu deren Fans auch ich gehöre.

Gruss, Akademiker, WebMaster Spiele-Akademie.de
androgeus (Ernst-Jürgen Ridder) , 26.11.2009, 23:14 Uhr
Hallo, ich finde es nicht weiter schlimm, wenn jemand für ein Gut, das jemand haben will, einen Preis erzielt, der halt gezahlt wird. Mich stört eher, dass man auf der Messe, wenn man am Stand ist, nicht auf die Möglichkeit hingewiesen wird, ein komplettes L-Deck für eine Spende von 5,- EUR zu erwerben. Das stört mich abér nicht, weil ich meine, ein Verlag müsse mich ganz unbedingt darauf hinweisen, sondern weil ich, hätte ich das gewusst, für das L-Deck gerne gespendet hätte. Zum einen wegen des guten Zwecks und zum andern, weil ich zu denen gehöre, die das Gefühl haben, ihr gut funktionierendes Spiel sei irgendwie unvollständig, wenn sie nicht jede Erweiterung haben. Dieses "Gefühl" geht dann aber nicht so weit, dass ich für ein L-Deck fast 50 EUR zu zahlen bereit wäre. Ich kaufe ja auch nicht Keywood für um die 300 EUR, nur weil mir das in der Serie noch fehlt.

Ernst-Jürgen
DiSta (Dietmar Stadler) , 01.12.2009, 10:59 Uhr
...stimme meinem Vorredner zu - vor allem da es auch die Möglichkeit gibt, eine Mail an Lookout zu senden und die fehlnden Karten darin auflisten und dann bekommt man die gegen die Überweisung des Portos von sage und schreibe 0,90 Euro ansonsten kostenlos zugesandt - so zu mindestens bei mir....
nice dice
Dietmar

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