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Testbericht vom 04.12.2011 - von Jörg

Thunderstone - Drachenturm (Eigenständig Spielbare Erweiterung)




Details


Verlage:
Autoren:
Illustratoren:
Genres:
Spielmechaniken:
Release:
2011

Anzahl der Spieler:
2 bis 5 Spieler

Spielzeit:
60 -90 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre

Durchschnittswertung:
8/10 bei 1 Bewertungen



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Vorwort:

Wenn man sich die Spielschachtel und damit verbundene Größe von Thunderstone – Drachenturm anschaut, fragt man sich, ob es sich um eine Erweiterung oder um eine eigenständige Version handelt. Wirft man einen Blick auf die Schachtelrückseite, wird diese Frage bereits beantwortet: „Drachenturm ist eine eigenständige Erweiterung von Thunderstone. Die enthaltenen Karten können sowohl zusammen mit allen bisher veröffentlichten Thunderstone Ausgaben als auch vollkommen eigenständig verwendet werden.“
Da wir euch das Spiel Thunderstone bereits in einem separaten Testbericht vorgestellt haben, möchten wir im Rahmen dieses Berichtes nur auf einzelne Bausteine genauer eingehen.

Ziel des Spiels:

Als Spieler und Anführer verschiedener Gruppen von Abenteurern muss man Mut beweisen, um sich den dunklen Mächten des Dungeon zu stellen und den Donnerstein den Klauen der Finsternis zu entreißen. In einem Deckbauspiel ist es das Ziel der Spieler, aus Gefährten eine tapfere und starke Mannschaft zu bilden, die mit Waffen, Zaubersprüchen und Lichtquellen ausgestattet ist. Durch eigene zusammengestellte Kartendecks versucht man nicht nur Kämpfe zu gewinnen, sondern daraus auch möglichst viele Siegpunkte zu generieren. Wer am Ende die meisten Punkte vorweisen kann, gewinnt. Am Spielziel hat sich somit zu den bisherigen Ausgaben nichts geändert.

Spielaufbau /Spielablauf:

Vgl. Testbericht Thunderstone

Strategie:

Vgl. Testbericht Thunderstone

Interaktion:

Vgl. Testbericht Thunderstone

Glück:

Vgl. Testbericht Thunderstone

Packungsinhalt:

Das Spiel enthält insgesamt 688 Karten (im ursprünglichen Thunderstone waren es 580). Darin enthalten sind die 84 Basiskarten, inkl. Krankheiten. Diese Krankheiten sind aber Standard und nicht wie bei Thunderstone – Die Wächter von Doomgate mit „speziellen Merkmalen“ ausgestattet.

Alle Karten sind mit einem kleinen „DT“ für diese Ausgabe gekennzeichnet. Gleichzeitig sind 94 Zufallskarten für alle bisherigen Thunderstone Ausgaben enthalten. Diese Zufallskarten und Dungeonmerkmale wurden zur besseren Sortierung mit einer farblich abweichenden Kartenrückseite versehen. Was allerdings generell auffällt, ist die komplett überarbeitete Illustration der Karten. Alle Abbildungen sind sich aufgrund der düsteren und dunklen Farben sehr ähnlich. Karten mit hellen Farben wie im ursprünglichen Thunderstone sind leider nicht vorzufinden. Dafür passt das ganze Material in die große Box und lässt gleichzeitig noch Platz für kommende Erweiterungen.

Drachenturm beinhaltet quasi alle Regeln und Spielmöglichkeiten der bisher erschienen Ausgaben, oder? Jein! Die Regeln sind unverändert bzw. verbessert und attraktive Karten wie Fallen, Schätze und Wächter kommen auch hier zum Einsatz. Schmerzlich vermissen wir aber die „Speziellen Krankheiten“, die das Spiel noch etwas attraktiver machen.

Neu sind so genannte Szenario Karten, die man Anfangs offen neben das Dungeondeck legt und deren Anweisung (z.B. Am Ende eines Kampfes erleidet der aktive Spieler eine Krankheit) befolgt.

Hinzu kommen weitere Varianten für ein kooperatives Spielerlebnis, in dem beispielsweise drei Erfahrungspunkte oberhalb des Dungeondecks abgelegt werden und nach üblichen Regeln gespielt wird. Hat der letzte Spieler seinen Zug durchgeführt, wird ein Erfahrungspunkt entfernt. Ist dies der letzte Erfahrungspunkt, greifen die Monster das Dorf an und blockieren bestimmte Karten. Eine interessante Idee, die auch sehr gut funktioniert, so dass die Spieler auch gezwungen werden, miteinander zu spielen.

Diese Punkte sind bei der Drachenturm-Ausgabe keine Karten sondern kleine Marker. Somit ist auch die Übersichtlichkeit und eine Kartenverwechslung ausgeschlossen. Enthalten ist außerdem ein extra Dungeonspielplan, um die Dungeonkarten dort abzulegen. Darauf sind bereits Angriffs- und Lichtabzüge hinterlegt. Perfekt! Ein Blick in die Anleitung verrät, dass die Regeln viel besser, übersichtlicher und einfacher hinterlegt sind. Gerade für Neueinsteiger ist dies perfekt.

Beim Preis mussten wird gleich zweimal genauer hinschauen. Die ca. 30 Euro sind gerade zu genial, wenn man die Anzahl der Karten und die Möglichkeiten dieses Spiels betrachtet.

Spaß:

Als Thunderstone Kenner weiß man vor lauter Aufregung und Vorfreude gar nicht mit welchem Deck man beginnen soll und so stürzen wir uns erst einmal auf das „erste Spiel“ mit vorgegebenen Karten. Schnell fällt auf, dass die im oberen Abschnitt angesprochenen düsteren Karten nicht so schön zur Geltung kommen, wie es in den bisherigen Ausgaben der Fall ist. Es liegt vielleicht aber auch daran, dass wir durch die vielen Partien an die vorherigen Thunderstone Spiele gewöhnt waren und für diese Umstellung etwas Zeit benötigen.

Zeit, die wir uns gerne nehmen, denn Spaß macht das Spiel auf jeden Fall. Unter Verwendung von Szenariokarten und dem Ausprobieren der einen oder anderen Variante wird das Spiel wirklich gut, teilweise sogar sehr gut. Spaß hatten wir bisher in allen Partien.
Natürlich kann man auch einmal mit seinem zufällig zusammengestellten Deck Pech haben und es dauert recht lange, bis man sich an den Dungeon heranwagt, doch insgesamt gesehen überzeugt diese neue Auflage auf jeden Fall.

s Meinung:

Thunderstone – Drachenturm bietet nicht nur Neulingen einen perfekten Einstieg in die Welt der Deckbaukartenspiele. Die überarbeiteten Regeln, Karten und viele weitere Elemente, die wir in diesem Bericht aufgeführt haben, sind nicht nur des günstigen Preises wegen absolut perfekt. Auch Thunderstone Fans werden an dieser Ausgabe nicht vorbeikommen, zumal dank weiterer Karten auch der Spielspaß steigt. Als eigenständiges Spiel aber auch als Erweiterung wirkt es in einer großen Box und einem entsprechenden Gewicht sehr gelungen.

Aus persönlicher Sichtweise ist diese Ausgabe ein Must-have für jeden, der Deckbaukartenspiele mag und bisher sich noch nicht an die Thunderstone – Reihe herangetraut hat. Besitzer der vorherigen Ausgabe werden allerdings mit Sicherheit etwas enttäuscht sein, zumal viele Inhalte aus früheren Versionen bekannt sind. Allerdings kommen weitere äußerst attraktive Karten hinzu und der Preis kann als sehr gut bezeichnet werden. Hier heißt es zuschlagen, denn Spaß macht das Spiel weiterhin und landet auch nach der Veröffentlichung vor etwa einem Jahr regelmäßig auf unserem Spieltisch.

Die Fragen zum oftmals verglichenen Dominion haben wir im Spielbericht Thunderstone bereits aufgeführt und benannt. Die große Thunderstone Fangemeinde beweist allerdings, dass dieses Spiel mit Sicherheit in eine ähnliche Erfolgsspur geht.

Silke und Jörg Köninger für cliquenabend.de

Vielen Dank an Pegasus Spiele für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

STRATEGIE
7 von 10
Nicht jeder Dorfbesuch hilft einem weiter!
INTERAKTION
6 von 10
Abhängig vom Kartenset unterschiedlich hoch!
GLÜCK
6 von 10
Nicht immer zieht man die gewünschten Karten!
PACKUNGSINHALT
9 von 10
Neu illustriert, eine Vielzahl an Karten und ein super Preis!
SPAß
8 von 10
Spaß macht das Spiel, auch wenn wir nach wie vor kleinere Runden bevorzugen.
GESAMT-
WERTUNG:
8/10
Viel Material, Top Qualität und ein Spielspaß der auch mit dieser eigenständigen Version nicht zu kurz kommt! Nicht nur für Thunderstone Einsteiger ideal, auch Kenner werden an dieser Ausgabe nicht vorbei kommen!
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

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Sonntag 04.12.2011

Spieltest: Thunderstone - Drachenturm (Pegasus Spiele)

Nachricht von 20:25 Uhr, Jörg, - Kommentare

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