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Testbericht vom 19.11.2010 - von Jörg

Qwirkle




Details


Verlage:
Autoren:
Genres:
Spielmechaniken:
Release:
2010

Anzahl der Spieler:
2 bis 4 Spieler

Spielzeit:
30 - 45 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre

Durchschnittswertung:
7/10 bei 2 Bewertungen



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vorstellung vom 30.12.2010

Spiel 2010: Qwirkle (Schmidt Spiele)

Kurze Werbepause :-) noch 15 Sekunden

VORWORT:
Im Juli 2010 wurde uns auf dem Cliquenabend Event in Mallorca das Spiel Qwirkle vom Schmidt Spiele Redakteur Thorsten Gimmler vorgestellt.

Dabei hatte er noch nicht die deutsche, sondern amerikanische Ausgabe dabei, welche mittlerweile 1:1 übernommen wurde und seit Oktober in Deutschland erhältlich ist. Das Spiel ähnelt in seinen Abläufen Rummikub und Scrabble.

Wir haben uns das Spiel in den letzten Monaten näher angeschaut und verraten euch, warum das Spiel vielleicht auch in Deutschland gute Verkaufszahlen schreiben wird.

ZIEL DES SPIELS:
Als „fesselndes Kombinationsspiel“ bilden und erweitern die Spieler Reihen gleicher Farbe oder gleicher Form. Hierzu erhalten sie Punkte. Wer am Ende die meisten hat, gewinnt.

SPIELAUFBAU:
Es gibt 108 Spielsteine in insgesamt sechs Farben und Formen. Jeder Stein ist insgesamt dreimal in gleicher Farbe und Form vertreten.
Diese Steine werden in einen Beutel gelegt und gemischt.
Vor Spielbeginn nimmt man sich Stift und Papier, um die Spielernamen und im weiteren Verlauf die Punkte zu notieren.
Jeder Spieler zieht sechs Steine, stellt sie vor sich auf und dann kann das Spiel bereits beginnen.

SPIELABLAUF:
Nachdem abhängig von den gezogenen Steinen die Spielreihenfolge festgelegt wurde, legt der Startspieler seine Steine (mit Übereinstimmung) in die Tischmitte.

Im Uhrzeigersinn haben nun die Mitspieler eine der folgenden Möglichkeiten:
Sie legen einen oder mehrere Steine an bereits ausliegende Steine an und ziehen anschließend so viele Steine nach, dass sie wieder sechs vor sich liegen haben, oder sie tauschen 1 bis 6 eigene Steine in Neue um.

Auf beide Aktionsmöglichkeiten wollen wir noch etwas näher eingehen.

Beim Anlegen bilden zwei oder mehr Steine hintereinander eine Reihe. Diese Reihe besteht aus Steinen, die alle die gleiche Form oder Farbe aufweisen.
Eine Reihe mit Steinen der gleichen Form muss unterschiedliche Farben aufweisen.
Eine Reihe mit Steinen der gleichen Farbe muss unterschiedliche Formen aufweisen.

Wer Steine ausspielt muss darauf achten, dass immer Kontakt zu mindestens einem bereits ausliegenden Stein besteht. Diese Steine müssen entweder die gleiche Farbe oder Form besitzen.
Weitere Details werden in der Anleitung genannt.

Bei Eintauschen von Steinen legt man die eigenen nicht gewünschten Steine zur Seite und zieht anschließend eine entsprechende gleiche Anzahl aus dem Sack. Die Steine, die man zuvor zur Seite gelegt hat, werden erst danach zurück in den Beutel gelegt.
Kann oder will ein Spieler keine Steine anlegen, nutzt er somit diese zweite Aktionsmöglichkeit.

Für einen abgeschlossenen Spielzug werden Punkte verteilt. Wer eine Reihe bildet oder ergänzt, erhält einen Punkt für jeden Stein in dieser Reihe, also auch einschließlich der Steine, die vorher bereits in der Reihe auslagen.
Wem es gelingt, eine Reihe von sechs Steinen zu vervollständigen, bildet ein Qwirkle und erhält zusätzlich sechs Bonuspunkte.

Das Spielende wird eingeläutet, sobald der Beutel leer ist. Die Spieler legen weiterhin Steine ab, ziehen aber nicht mehr nach. Das Spiel ist erst zu Ende, sobald ein Spieler seinen letzten Stein platziert hat. Dafür erhält er zusätzlich sechs Bonuspunkte.
Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt.

Strategie:

Es war schön, einige Partien mit dem Redakteur von Schmidt Spiele zu spielen, der regelmäßig gewinnt. O-Ton: „Oh, schon wieder ein Qwirkle!“ Grrr!
Ja, lieber Thorsten Gimmler, wir haben in den letzten Wochen und Monaten viel geübt und können jetzt sicherlich mithalten.
Hierzu muss man nur abgesehen vom Glücksfaktor auf ein paar Dinge achten.

Das Ablegen von Steinen, die zu mehreren Reihen passen, bildet den Schlüssel zum Erfolg. Diese Möglichkeiten gibt es immer wieder im Spiel. Die Herausforderung ist es, solche Situationen auch zu erkennen und ggf. Steine zuvor einzutauschen.
Zusätzlich sollte man es vermeiden, eine Reihe mit fünf Steinen zu legen. Oft nutzt ein Mitspieler mit entsprechendem Stein diese Situation aus und bildet ein Qwirkle.
In der Anleitung werden einige Beispiel aufgeführt, die zeigen, welche Punktelieferanten das Spiel bieten kann.

Interaktion:

Interaktion ist durchaus vorhanden, denn die Spieler orientieren sich gerne an den zuvor abgelegten Steinen. Die Hoffnung ist immer da, von dem Mitspielerzug profitieren zu können.

Glück:

Das ständige Nachziehen von Steinen ist geprägt von Glück und Pech. Wer das Gefühl hat, mit seinen Steinen kaum Möglichkeiten zu haben, sollte lieber gleich einige oder alle seine Steine umtauschen. Gerade gegen Ende des Spiels, mit nur noch wenigen Steinen im Sack, macht dies durchaus Sinn.

Packungsinhalt:

Wenn man die Spielschachtel zum ersten Mal öffnet, sind die handlichen Steine aus Holz noch wunderbar in Folie eingeschweißt und passen perfekt in den Innenteil der Spielschachtel.
Nach der ersten Partie wird man aber das Innenteil entfernen, alle Teile im Sack verstauen und so in die Spielschachtel legen. Es gibt sicherlich auch Spieler, die auf Dauer nur noch Sack mit Anleitung aufbewahren. Jeder kann entscheiden, wie er es gerne hätte, doch eines ist sicher: Das Spiel eignet sich ideal als Reisebegleiter.
Die Anleitung ist auf zwei Seiten und mithilfe einiger Beispiele übersichtlich. Ein Spieleinstieg ist nach wenigen Minuten möglich. Die Spielsteine sind von Farbe und Form deutlich voneinander zu unterscheiden und qualitativ hochwertig.
Auch der Preis von ca. 20 bis 25 Euro geht aus unserer Sicht in Ordnung.

Spaß:

Oft werden wir gefragt, ob wir uns von Redakteuren, Autoren oder anderen Bekannten der Spieleszene in unserem Urteil beeinflussen lassen. Schließlich kennt man sich mit der Zeit.
Hierzu ein klares NEIN!
Es gab in der Vergangenheit einige schlechte Beurteilungen von Spielen, die wir begründet haben und mit denen sich Redaktion und Autor auseinandersetzen, doch bei Qwirkle gibt es in Sachen Spielspaß kaum etwas zu bemängeln.

Anfangs haben wir zwar oft (wie auch erwähnt) verloren, doch mit der Zeit und vielen weiteren Runden mit Freunden und Bekannten konnten wir trainieren (hehehe). Es waren aber nicht nur Freunde, sondern auch die Familie, die bei Qwirkle gerne dabei waren und einfach Spaß hatte, möglichst attraktive mit vielen Punkten verbundene Kombinationen zu finden. Die Abläufe sind schnell erklärt und die Spielrunden machen einfach Spaß.

Qwirkle ist ein gutes Familienspiel, aber gleichzeitig auch ein Spiel, welches Vielspieler gerne auf den Tisch holen. Es zählt sicherlich auch zu den Spielen, die man auf Reisen gerne mitnimmt und hierzu ist auch der mitgelieferte Sack ideal.

s Meinung:

Qwirkle ist nicht nur ein gutes Familienspiel, es zählt auch bei den Vielspielern zu den Legespielen, die man gerne öfters spielt. Das Spiel hat sehr viel Ähnlichkeit mit Scrabble und Rummikub und spielt sich mindestens genauso gut.

Der erfolgreiche Spielspaß aus Amerika wird sich somit sicherlich auch in Europa wieder spiegeln, da Qwirkle nicht nur Jung und Alt vereint, sondern dank einfacher Abläufe für Spannung bis zum Ende sorgt.

Silke und Jörg Köninger für cliquenabend.de

Vielen Dank an Schmidt Spiele für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

STRATEGIE
6 von 10
Gerne nimmt man Bonuspunkte mit!
INTERAKTION
5 von 10
Legen die Mitspieler für einen selbst passend an?
GLÜCK
6 von 10
Durch ständiges Nachziehen etwas Glück dabei!
PACKUNGSINHALT
7 von 10
Gute Qualität der Spielsteine
SPAß
7 von 10
Für Jung und Alt, für Wenig- und Vielspieler!
GESAMT-
WERTUNG:
7/10
Qwirkle ist ein einfaches und attraktives Legespiel, welches Spannung bis Spielende verspricht. In Amerika ist es bereits sehr beliebt und wird diesen Erfolg sicherlich auch nach Europa bringen! Es gibt kaum einen, der Qwirkle nicht gerne spielt!
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

s Meinung:

Gute Legespiele die auch fast jeder gerne mal spielt gibt es nicht viele auf dem Markt. Qwirkle gibt es im Ausland schon seit 2006 und tritt nun auch in Deutschland seine Siegestour an. Das Spiel zeichnet sich durch einfache Abläufe, schönes Holzmaterial, einen gleichbleibenden Spannungsbogen und die Familientauglichkeit aus. Ich bin mir sicher, dass es auch hier ein Erfolg wird und man es auf vielen Spieltischen wiederfinden wird.

STRATEGIE
3 von 10
Sucht ner der Optimalen Anlegestelle und baut kein Qwirkle für eure anderen Spieler
INTERAKTION
3 von 10
Jeder spielt für sich allein, wobei man etwas aufpasst keine Vorlage zu bauen.
GLÜCK
10 von 10
Welche Steine man als nächstes erhält weiss man nie!
PACKUNGSINHALT
8 von 10
Sehr schöne Holzsteine und großer Stoffsack.
SPAß
7 von 10
Ein sehr schönes Legespiel für jedes Alter.
GESAMT-
WERTUNG:
7/10
Seit 2006 sorgt Qwirkle in Amerika für Spielspass und auch Deutschland wird es viel Freude bereiten.
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

Bilder















Videos

prototyp vom 17.08.2010

Cliquenabend Mallorca Gathering: Qwirkle (Schmidt)

Kurze Werbepause :-) noch 15 Sekunden

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