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Testbericht vom 24.01.2016 - von Jörg

SchatzJäger




Details


Verlage:
Autoren:
Illustratoren:
Genres:
Spielmechaniken:
Release:
2015

Anzahl der Spieler:
2 bis 6 Spieler

Spielzeit:
20-35 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 5 Jahre

Durchschnittswertung:
6/10 bei 1 Bewertungen



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vorstellung vom 22.11.2015

Essen 2015: Schatzjäger (Queen Games)

Essen 2015: Schatzjäger (Queen Games) from Cliquenabend on Vimeo.

Kurze Werbepause :-) noch 15 Sekunden

Vorwort

Auf der SPIEL 2015 wurde mir das Spiel Schatzjäger am Stand von Queen Games erklärt und diese Erklärung dauerte kaum länger als 10 Minuten. Einfache Abläufe und gerade zu das ideale Familienspiel. Ist es wirklich so leicht und schnell erklärt? Schaut einfach in das Video, denn nach dieser kurzen Erläuterung hätte zumindest ich gleich losspielen können.

Das Spiel interessierte mich von Anfang an, was auch an dem nicht unbekannten Autor Richard Garfield liegt.

Auf den ersten Blick ein attraktiver Mechanismus, der unabhängig von der Spieleranzahl sehr gut funktionieren soll.

 

Spielablauf:

Die Spieler sind auf der Jagd nach Schätzen und diese Suche findet, wie man auf dem Spielplan deutlich erkennen kann an drei Orten statt. Zu Beginn jeder Runde erhalten die Spieler 9 Karten, die unterschiedliche Aktionsmöglichkeiten bieten, doch dazu später mehr.
Zu Beginn jeder Runde werden die zuvor verdeckten Plättchen auf den beiden Feldern (Max / Min) ausgelegt. Die Goblins (Plättchen) werden auf die Felder daneben platziert.
Von den 9 Karten wählt jeder Spieler anfangs eine und gibt die restlichen Karten links bzw. rechts herum (je nach Runde) an den Mitspieler weiter. Das geht immer weiter, bis am Ende jeder Spieler die letzte Karte eines Mitspielers bekommt und man dadurch in die nächste Phase übergeht.

Es folgt das Ausspielen bzw. Erbeuten der Schätze, bei der nach und nach jeder Spieler die Karten der drei Orte (blau, grün, rot) offen auslegt. Der Spieler mit den meisten Punktekarten erhält somit den Max und der Spieler mit den wenigsten Punktekarten den Min-Schatz.  Doch nach der Auslage können die Spieler noch Aktionskarten der Reihe nach ausspielen, um beispielsweise Punkte zu verdoppeln, zu erhöhen oder sogar Karten ganz aus der Wertung zu streichen.
Im Anschluss geht es den Goblins an die Gurgel und hierfür spielt jeder Spieler seine (eventuell vorhandenen) Hundekarten aus. Mit dieser Stärke (Pfoten) kämpft man gegen die einzelnen Goblins. Kann man diese (einzeln betrachten) nicht bekämpfen, muss man den angezeigten Geldwert auf das Plättchen legen. Im Anschluss erhält der Spieler mit den stärksten Hunden alle Plättchen inkl. Platzierten Geldwerten. Bei Gleichstand entscheidet (ähnlich wie auch bei den Orten) die höchste Karte bzw. bei den Hunden der klein aufgedruckte Disziplinwert.

Zum Schluss spielt jeder noch seine Münzkarten aus und nimmt sich den angezeigten Wert aus dem Vorrat.
Ganz fertig ist die Runde noch nicht, denn für die Zauberrollen (Plättchen von Orten) erhalten die Spieler ggf. noch Geld.

Alle Karten kommen zurück auf einen Stapel. Die Auslage wird neu vorbereitet  und die Spieler starten in eine neue Runde.

Erst nach der fünften Runde folgt noch eine kleine Schlusswertung  (z.B. Wertung für graue Zauberrollen) bevor dann der Spieler mit den meisten Punkten (Geld) das Spiel gewinnt. Hierzu dreht man einfach den Spielplan um und zählt seine Punkte anhand der Punktemarker.

Anmerkung: Im Spiel zu zweit besitzt jeder Spieler noch einen weiteren neutralen Stapel. Hierbei gibt man nicht nur Karten seinem Mitspieler sondern es kommt immer noch eine Karte aus dem Spiel.

s Meinung:

Auf den ersten Blick ein sehr ansprechendes Familienspiel mit wertigem Material (abgesehen von den Punktemarkern) und einem Autor, der gerade bei Vielspieler sehr bekannt ist (u.a. Autor von King of Tokyo). Der Spielablauf ist nach knapp 10 Minuten Erklärzeit jedem Spieler klar und recht glücksbetont werden die fünf Runden absolviert.
Dabei haben die Spieler kaum Einfluss auf das Geschehen, zumal auch in jeder Runde man nicht weiß, welche Karten im Spielgeschehen sind. So können sich insbesondere ganz niedrige Werte und Sonderkarten als durchaus attraktiv erweisen. Welche Karte ich aber behalten oder doch eher weitergeben soll weiß ich nie so genau. Alles ist irgendwie zufällig und oft entscheide ich mich dann doch eher für die Strategie mit meinen Hunden Goblins zu verscheuchen. Zumindest hatte ich damit in den meisten Partien Erfolg.

Trotz der fehlenden Abwägungen spiele ich Schatzjäger insbesondere mit jungen Spielern gerne, denn vergleichbare Spiele mit diesen Mechanismen (z.B. 7 Wonders) sind für diese Spieler zu schwer.
In Vielspielerrunden sinkt der Spielreiz aber deutlich, da vielen Spielern die vorhandenen Glückskomponenten zu dominant erscheinen und wie oben erwähnt vieles dem Zufall überlassen wird. Überraschend gut, trotz kleinerer Anpassungen gefällt mir das Spiel zu zweit, was auch daran liegt, das man zumindest etwas Einfluss auf die Hand des Mitspielers ausüben kann.
Der Spaßfaktor schwankt somit abhängig von der Erfahrung und dem Alter der Spieler deutlich. Insgesamt gesehen erreicht er knapp noch das Urteil 6 von 10 Punkten.

Jörg Köninger für cliquenabend.de

GESAMT-
WERTUNG:
6/10
Einfaches (stark) glücksbetontes Familienspiel. Am besten mit jungen Spielern am Tisch.
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

Bilder














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