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Ravensburger will Elektronik verstärkt im Brettspiel nutzen

allgemein   |   Mi. 09.07.2008, 21:44 Uhr   |   Jörg   |   Kommentare (0)   |   Bookmark and Share

"Stuttgart (AP) Der Spielehersteller Ravensburger will künftig verstärkt Elektronik in Brettspiele einbauen. Das kündigte Vorstandssprecher Karsten Schmidt am Dienstag in Stuttgart bei der Bilanzpressekonferenz an. Die elektronischen Spiele hätten den Markt verändert. Das sei auch eine Chance für den drittgrößten Anbieter im westeuropäischen Spielemarkt. Kooperationen in diesem Bereich schloss Schmidt für das Familienunternehmen nicht aus. Der Spielehersteller verspricht sich im laufenden Jahr vor allem Auftrieb durch das Spiel «Wer wars?», das vor wenigen Tagen zum Kindesspiel des Jahres gekürt worden ist. Ansonsten sieht der Vorstandssprecher das laufende Geschäftsjahr eher mit gedämpften Erwartungen. Sorge bereiten vor allem der Kaufkraftschwund und die gestiegenen Rohstoffpreise. Der Umsatz im ersten Halbjahr liege auf Vorjahresniveau. Man habe eine gute Auftragssituation für die zweite Jahreshälfte. Das Unternehmen steigerte den Umsatz 2007 um 1,5 Prozent auf 285,8 Millionen Euro, wie Schmidt berichtete. Der Jahresüberschuss sei aufgrund von Sondereffekten um knapp fünf Millionen Euro auf 25,8 Millionen Euro zurückgegangen. Im Inland, in dem der Bereich rund 40 Prozent seines Geschäfts tätige, erzielte Ravensburger eine Steigerung von 2,6 Prozent. Im Ausland sorgte der starke Euro für einen Rückgang beim Umsatz von 0,6 Prozent. Zwtl: 125 Jahre Ravensburger - Klassiker wie «Memory Das Unternehmen ist in diesem Jahr 125 Jahre alt geworden. Klassiker wie «Fang den Hut» oder «Memory» sind immer noch im Programm. Der Buchhändler Otto Maier aus Ravensburg hatte 1883 seinen ersten Autorenvertrag unterschrieben und damit den Grundstein für die Firma mit dem Dreieck als Logo gelegt. 1884 erschien der erste Spieletitel «Reise um die Erde» gestaltet nach dem gleichnamigen Bestseller von Jules Verne. Rasch folgten Lern- und Kinderspiele, Quartette, Strategiespiele sowie Bücher und Arbeitskästen für Basteln und Kinderbeschäftigung. Der Spielehersteller hat seinen Stammsitz in Oberschwaben. Dort und in Tschechien werden 85 Prozent der Artikel produziert. In China und in Fernost werden rund 10 Prozent der Waren hergestellt, wie der Vorstandssprecher erläutert. Heute beschäftigt die Ravensburger-Gruppe 1.491 Mitarbeiter, davon 891 am Stammsitz."


Quelle:  PR-Inside

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