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Burgevent des Heidelberger Spieleverlag 2012 – Kommentar von Cliquenabend

event   |   Mi. 13.06.2012, 20:50 Uhr   |   Jörg, Mario   |   Kommentare (3)   |   Bookmark and Share

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Von Anfang an sind die Cliquenabendler bei diesem großen Event des Verlages dabei. Auf der Burg Stahleck im schönen Bacharach trafen sich ca. 200 Autoren, Supporter, Redakteure, diverse Pressevertreter und Spieler aus 11 Nationen.

Ein großes Lob an die Heidelberger, die vom 07. bis 10. Juni 2012 wieder einmal dafür sorgten, dass am Ende alle zufrieden, wenn nicht sogar begeistert waren.

Für Euch waren vor Ort:

  • Jörg (Frau und Kind mussten leider zu Hause bleiben)
  • Bastel-Mario (das ist der Meister aus den Bastelvideos :-) )
  • Mario und Nici (das ist der Große, der gerne spielt und ruhige Nächte benötigt und die Spielerin, die zu einer Partie nie nein sagt :-)

Nicht dabei sein konnten:

  • Andreas und Berna konnten leider nicht (aber 2013 sind Sie „hoffentlich“ wieder dabei!)
  • Heiko konnte leider nicht (aber seine kommende Hochzeit ist einfach wichtiger, vielleicht ist er 2013 dabei)

Wir waren somit mit zwei Kamerateams vor Ort, um nicht nur Eindrücke sondern auch Spiele vorzustellen, die zur SPIEL 2012 voraussichtlich erscheinen werden. Schätzungsweise 50 bis 60 Prototypen, teilweise kurz vor der Fertigstellung, galt es zu Testen. Zu viele, bzw. so viele wie nie zuvor, um sie alle zu testen, auch wenn wir dies als verrückte und leidenschaftliche Spieler gerne getan hätten. Einige der Spiele waren einfach so gut, dass wir sie gleich mehrmals spielen mussten. Um euch einen Eindruck zu vermitteln, welche Spiele Euch erwarten, gibt es zu einigen einen Kommentar von Mario (das ist der Große ;-) ) und mir.

Die Videos vom Event folgen nach und nach und werden dann mit entsprechenden Bildern hinterlegt, denn davon haben wir sehr viele gemacht.

Die SPIELE:

Spiel: Galaxy Trucker – Die zweite große Erweiterung (CGE)
Jörg:
Hierzu nur eine kleine Anmerkung, denn das Spiel wird jetzt wohl zur Freude vieler Spieler auf der SPIEL 2012 vorgestellt. Hierzu haben wir bereits 2011 ein Video produziert. Schaut einfach mal rein.

Spiel: Der Kalender der Maya (CGE)
Jörg:
Wie das Spiel am Ende heißen wird, kann sich eventuell noch ändern, doch vormerken muss man es sich auf jeden Fall. Die Spieler platzieren ihre Figuren auf Zahnrädern, um aufgrund des regelmäßigen Drehens von immer neueren und attraktiveren Aktionen zu profitieren. Die Anzahl der Möglichkeiten ist enorm und benötigt eine gewisse Dauer zum Erklären (ca. 20 Minuten).
Allerdings versteht man sehr schnell die Zusammenhänge und so kann relativ schnell eine Spielrunde beginnen. Die erste Partie mit drei Figuren (Anfangsbestand jedes Spielers) habe ich gewonnen, doch nur weil meine Mitspieler mich ohne Probleme meine erkennbare Strategie (Steinchen sammeln) spielen ließen. So war der Spielspaß am Ende eher auf mittlerem Niveau. So musste kurze Zeit später gleich eine zweite Partie folgen. Dieses Mal wollte ich andere strategische Möglichkeiten ausprobieren. Bis zu drei weitere Figuren kann ein Spieler je nach besetztem Feld hinzubekommen und so spielte ich bis zum Ende mit vier Figuren. Das kostet natürlich Proviant, den man sich zusätzlich noch erarbeiten muss. Das Spiel war absolut klasse, auch wenn es am Ende nur zu einem dritten Platz reichte. Ungeduldig wartete ich auf meinen Zug und konnte mich aufgrund vieler Möglichkeiten kaum entscheiden. Ein Spiel das man haben muss. Ein entsprechendes Video mit ausführlichen Infos haben wir vor Ort gedreht und stellen es euch noch vor.
Mario:
Die letzten Strategiespiele der Tschechen waren zwar meist vom Thema her sehr interessant (Dungeons, Goblins usw.), konnten mich spielerisch aber nicht so ganz überzeugen, was hauptsächlich am holprigen Spieleinstieg lag. Bei diesem Spiel hier ist das gottseidank nicht der Fall, nach der zweiten Runde ist man komplett drin. Der Zahnradmechanismus ist super, man ist ständig gezwungen zu Entscheiden, setze ich neue Figuren ein, weil gerade ein gute Position frei ist, oder nehme ich Figuren von den Zahnräder, um die Aktion zu nutzen. Oder warte ich lieber noch 1-2 Runden, um dann eine bessere Aktion zu bekommen. Das geht natürlich nur, wenn man noch mind. eine Figur draußen hat, ansonsten muss man eine Aktion nutzen. Ich bin gespannt, wie das fertig produzierte Spiel aussehen wird, allen voran die 6 Zahnräder.
Bastel-Mario:
Dieses Spiel fiel einem, mit seinen 5 Hölzernen Zahnrädern, gleich ins Auge. Doch nachdem Jörg nach seiner ersten Party meinte Mittelmaß. Habe ich erstmal ander spiele gespielt, zu meinem Leidwesen. Denn am letzen Tag spielten wir dann doch noch zusammen eine Runde und ich kann nur sagen "Wahnsinn". Will ich haben, muss ich haben. Auch das Thema "Inkas" finde ich absolut gelungen,man hat das Gefühl man dreht am schicksalhaften mystischen Kalenderrad der Inkas. Das Spiel machte in dieser wohl fast fertigen Prototypen Version einen absolut runden Eindruck und fühlte sich einfach nur toll an. Egal welche Strategie man fährt man hat immer das Gefühl das man mit allen Siegen kann. Ich hoffe sie bekommen das Spiel fertig und man kann es in Essen erwerben.

Spiel: Dungeon Lords Erweiterung (CGE)
Jörg:
Nein, ich bin kein großer Dungeon Lords Spieler und mit Sicherheit ist diese Erweiterung auch nur etwas für Fans. Davon gab es auf dem Burgevent sehr viele und alle waren von den neuen Plättchen, Karten, einer weiteren Jahreszeit und noch viel mehr sehr angetan. Zusätzlich gibt es neue Tafeln, die Aktionen überdecken und für frischen Wind in einer Partie sorgen. Auch hierzu gibt es noch ein Video auf unserer Seite.

Spiel: Goblins Inc. (CGE)
Jörg:
Das Spiel erinnert sehr stark an Galaxy Trucker, doch hier bauen Spieler (in zwei Teams) gemeinsam an ihrem Roboter (für mich ist es ein Raumschiff), um dann gegen das andere Team und dessen Raumschiff zu kämpfen. Allerdings hat jeder Spieler noch zuvor ausgesuchte und geheime Siegpunktkarten und die zeigen auch an, ob der Spieler Interesse hat, das eigene Schiff mit bestimmten Elementen auszustatten.
Jeder Spieler erhält fünf Kärtchen (mehrfach) und gibt zwei Plättchen dem gegnerischen Team, welches diese Teile in ihr Schiff einbauen muss. Das Einbauen funktioniert nach sehr einfachen Regeln, zumal es nicht all zu viele unterschiedliche Elemente gibt. Der Kampf nach vorheriger Ausrichtung des Raumschiffes (Drehfunktion) funktioniert anhand von Farbwürfeln und je nach Bau des eigenen Raumschiffes bekommt man noch eine Aktionskarte dazu.
Die Regeln sind schnell erklärt und eine Partie dauert ca. 30 Minuten. Vielen anwesenden Spielern hat es Spiel (sehr) gut gefallen, mich muss es allerdings noch überzeugen und das war nach einer Partie noch nicht möglich. Natürlich gibt es auch hierzu noch ein Video bei uns.
Mario:
Auch hier stimme ich mit Jörg überein, mich konnte das Spiel ebenfalls nicht überzeugen. Zu viele Zufallselemente (Karten, Plättchen, Ziele des Mitspielers, Aktionswahl des Mitspielers und des anderen Teams, Würfelergebnis) lassen die eigenen Entscheidungen irgendwie irrelevant erscheinen. Zumindest war es lustig, den gegnerischen und auch den eigenen Roboter langsam auseinander fallen zu sehen, aber ob das für weitere Partien ausreicht ...
Nici:
Mir gefiel an dem Spiel zum einen, dass man über 2-3 Runden hinweg, jede Runde mit einem anderen Mitspieler zusammen an einem Roboter baut. Weiterhin fand ich die Idee spannend, dass man mit Karten quasi darauf wettet, dass bestimmte Teile vom gegnerischen aber auch vom eigenen Roboter abfallen.
Bastel-Mario:
Hmmm schwer, also ich muss sagen, dass das Spiel in der Runde doch Spaß gemacht hat. Es war mein erstes semikooperatives Brettspiel, die Idee ist wirklich gut, aber man hat zu keiner Zeit das Gefühl irgendetwas selbst in der Hand zu haben, alles ist reines Glück. Ich selbst habe doch ab und zu gerne selbst strategisch was in der Hand, um das Spiel wenigstens ein bisschen zu steuern. Bei diesem Spiel dreht es sich allerdings alles nur um Schadenfreude, wenn das Schiff des Gegner mal wieder komplett auseinander fällt. Wobei das auch von Vorteil sein kann, wenn man mit seinen Karten gegen sein eigenes Schiff getippt hat.  Also ich würde es jedenfalls noch einmal spielen, allerdings nicht kaufen. Mein Tipp: lieber bei Galaxy Trucker bleiben.

Spiel: Rancho (Granna)
Jörg:
Hier handelt es sich um die Fortsetzung von Super Farmer. Das Spiel mit den schönen süßen Hundefiguren. Bei dieser neuen Version wird allerdings ein Spielplan genutzt, so dass die Interaktion ansteigt. Es geht darum unterschiedliche Tiere auf seine Farm zu bekommen. Dies erfolgt durch Würfeln und geschicktes Umtauschen der Tiere. Allerdings kommt einem der Wolf oder der Fuchs in die Quere, so dass man sich immer mit Risiko auf seinem Gebiet ausbreitet.
Das Spiel dauert ca. 40 Minuten und der Glücksfaktor ist sehr hoch. Für meinen Geschmack etwas zu hoch, denn viele Möglichkeiten hat man nicht. Auch die versprochene Interaktion kommt mir etwas zu kurz, denn als Spieler hat man noch genug Möglichkeiten. Da mir Super Farmer nicht gefällt wird es wohl auch Rancho nicht schaffen mein Herz zu erobern, auch wenn das Material knuffig aussieht und zu einer Partie anregt.

Spiel:  Qubix (Granna)
Jörg:
Kleine Türmchen zu bauen kennen wir ja bereits von Turmbauer, doch hier geht es darum einen Turm abzubauen und die Spielteile geschickt und möglichst punkteträchtig auf seinem Tableau oder das seiner Mitspieler abzulegen. Bestimmte Formen (farbabhängig) bringen dabei Punkte und so war der Reiz es zu Spielen in unserer Gruppe sehr hoch. Schnell wurde der zufällig zusammengebaute Turm abgebaut und auf unseren Spielplänen entstanden kleinere Türme. Das ist ja mal schön, doch nach 20 Minuten verlor das Spiel einfach seinen Reiz. Weitere 30 Minuten bis zum Spielende waren einfach zu lang, zumal man schon im Stehen spielen musste um alles zu erkennen und sich der Baureiz schnell als langweilig entpuppte. Nein, das muss ich nicht noch einmal spielen.

Spiel: Sheepland (Cranio Creation)
Jörg:
Ja, meine lieben Italiener habe ich bereits über die letzten Jahre lieb gewonnen und das lag nicht nur an Dungeon Fighter. Sheepland zählte am Ende des Events zu den Spielen, die mit Sicherheit fast jeder mindestens einmal gespielt hat. Bei mir waren es sogar vier Partien und in 30 Minuten Spielzeit versuchen die Spieler Schafe auf bestimmte Gebiete zu ziehen, um am Ende aufgrund ihrer Plättchen viele Münzen und somit Siegpunkte zu bekommen. Man kauft somit Gebietsplättchen ein und hofft, dass am Ende auch möglichst viele Schafe dort landen werden. Das ist einfach und absolut familientauglich und gefällt mir gut. Ich denke, dass mit Kindern (ab ca. 7 Jahren) der Spielspaß sogar noch höher ist und ich bin gespannt wie sich das Spiel nach der Veröffentlichung verkauft. Lohnenswert ist es auf jeden Fall. Da meine Englischkenntnisse zwar gut aber nicht ausreichen um zusammen mit den Italienern ein Video zu drehen, stelle ich euch das Spiel in einem bereits gedrehten Video noch vor.
Nici:
Sheepland gehört für mich auf jeden Fall mit zu den Highlights dieses Events. So simple es auf den ersten Blick scheint, steckt doch Strategie und Taktik dahinter. Jeder Spieler hat pro Runde nur 3 Aktionen - Schäfer (eigene Spielfigur) bewegen, Schaf bewegen, Gebietsplättchen kaufen, die er beliebig kombinieren kann. Nach meiner ersten Partie dachte ich sofort: "Los, noch einmal", was bei der kurzen Spielzeit auch sehr dazu einlädt.
Bastel-Mario:
Ich habe gehofft das die italiener dieses Jahr erneut ein spiel à la Dungeon Fighter mitbringen, nun war es halt Sheepland. Naja. Sheepland ist auf jeden Fall ein sehr lustiges kurzweiliges Spiel, welches sowohl als Warmup oder Absacker taugt. Mir hat es gefallen und ist nicht nur etwas für Kinder.
Man sollte jedoch erwähnen das wenn man mit Lorenzo spielt, einer der Italiener, könnte man denken man spielt jedesmal den absoluten Spielekracher. Ein Showmaster vor dem Herrn, so wird selbst ein Autoquartett zum Spiel des Jahres.

Spiel: Fairy Land (Lo Scarabeo)
Jörg:
Eine gute und eine langweilige Partie. Das ist mein Fazit zu diesem Kartenspiel, indem es um Mehrheiten geht. Eine Vielzahl an Karten sorgt für eine entsprechend (zu) lange Spielpartie, denn neben Tieren, Blumen und Goblins gibt es auch eine Vielzahl an Aktionskarten. Mit jedem Zug sammeln sich weitere Karten in der Spielmitte an und durch Wertigkeitskarten hat man u.a. die Möglichkeit, darauf zu bieten. Ein zu hohes Gebot sorgt allerdings dafür, dass man vielleicht bei weiteren Versteigerungsrunden leer ausgeht, so dass man sich immer gut überlegen muss, ob einem diese Karten auch von Nutzen sein können. Ich bin gespannt, ob sich am Ablauf noch etwas ändert, denn außer der langen Spielzeit gefällt mir das Spiel gut. Ein Grund dafür, es bei der Veröffentlichung ein weiteres Mal zu testen. Auch hierzu haben wir ein Video erstellt, welches wir noch präsentieren.
Bastel-Mario:
Zweimal gespielt und auch bei mir, einmal eine gute und einmal eine langweilige Partie. Beim ersten mal habe ich noch gesagt: "kaufe ich", aber man muss es wohl noch ein paar mal spielen um sich eine echte Meinung zu bilden. Allerdings ist die Spielzeit mit 40-50 min wohl etwas lang für ein Kartenspiel. Schaun mer mal.

Spiel: Roma Caput Mundi (PD Verlag)
Jörg:
Als großer Mac Gerdts Fan musste ich natürlich die Neuheit ausprobieren in dem es kein Rondell, dafür aber viele Aktionskarten (Deckbauelement) im Spiel gibt. Auf einer Europa- oder Italien-Karte, je nach Mitspieleranzahl, geht es nicht nur darum mit Legionen und Schiffen Städte mit Spielsteinen zu versehen. Oh nein, und kriegerisch geht es dabei auch nicht zu.
Viel mehr müssen die Spieler aufgrund ihrer Aktionskarten und den darunter erkennbaren Siegpunkten am Ende clever agieren. So profitieren je nach Aktion auch Mitspieler von einem fremden Spielzug, so dass man ständig überlegen muss, was sinnvoll ist und welche Züge man plant.
Das Spiel war sehr gefragt, denn mittlerweile gibt es eine kleine Mac Gerdts Fangemeinde, doch nach kurzer Wartezeit konnte auch ich gegen 2 Uhr morgens meine erste Partie absolvieren. In den knapp 2 Stunden Spielzeit wurde es nie langweilig, doch da das Spiel noch in der Prototyp-Phase ist gab es auch noch vereinzelte Dinge, die man ändern muss (Kartenanzahl, Zwischenwertung, etc.). Im Verlauf des Events wurden dank vieler Hinweise und langer Spielnächte immer weitere Details klar und am Ende kann man sicherlich auch von einer guten Neuheit sprechen, die wie wir hoffen es, zur Spiel 2012 erscheinen wird. Mit Peter Dörsam vom PD Verlag haben wir auch hierzu ein Video erstellt.
Bastel-Mario:
Bisher gefielen mir alle seine Spiele (die die ich gespielt habe) richtig gut, doch bei diesem Spiel muss ich leider passen hat mir nicht wirklich gefallen, war aber auch nur eine Partie mit einem noch nicht ganz ausgereiften Prototypen. Das Kartensammeln mochte ich allerdings gar nicht  und das wird sich sehr wahrscheinlich nicht ändern. Ich werde es aber auf jeden fall noch einmal spielen, wenn es fertig ist.

Spiel: Bora Bora (voraussichtlich alea)
Jörg:
Das Spiel wird voraussichtlich bei alea erscheinen, doch ob und wann es erscheinen wird ist noch nicht sicher. Bereits im Vorfeld des Events konnten wir das neue Stefan Feld Spiel beim Autor zu Hause testen. Als aus unserer Sicht fertiges Spiel mussten wir es auf dem Burgevent gleich noch zweimal spielen, denn Bora Bora macht einfach süchtig. Da Stefan Feld als Einziger dieses Spieleevents von Freitag auf Samstag nicht ins Bett ging, konnten wir gleich morgens um 6:30 Uhr und nach 3 Stunden Schlaf eine weitere Partie beginnen. Ähnlich wie bei Trajan gibt es eine Vielzahl an Aktionsmöglichkeiten, die hier sogar noch schöner und attraktiver miteinander verbunden sind. Dabei schafft es der Autor eine Vielzahl von interessanten Punktefelder zu generieren, die einem Spieler die Entscheidung nicht leicht machen. So konnten wir als geübte Spieler in einer 4er Gruppe nach 70 Minuten das Spiel beenden. Leider wartete das Frühstück bzw. der Kaffee auf uns, denn gerne hätten wir eine weitere Partie gespielt. Ein Video zum Spiel gibt es aktuell nicht, da der Autor aber in der Nähe von uns wohnt, werden wir relativ zeitnah mit abschließenden Regeln und weiteren Informationen darüber berichten.
Mario:
Stefan Felds Burgen von Burgund, Luna und Straßbourg gefallen mir sehr gut, Trajan und Macao weniger. Somit war ich gespannt, in welcher Kategorie Bora Bora landen wird. Zwei Partien später steht fest, das ist wieder ein Feld Spiel nach meinem Geschmack. Der Würfeleinsetzmechanismus ist super, da man direkt mit den Mitspielern um begehrte Aktionen konkurriert (einen lieben Gruß an den Autor und seinen 2er Würfeln im ersten Zug *g*). Zusammen mit den typischen Feldleisten auf dem Spielbrett gibt es einiges Gerangel, ein Grad an Interaktion der Spaß macht. Was mir auch aufgefallen ist, dass das Spiel bzw. die einzelnen Aktionen sehr zügig ablaufen, man wenig Downtime hat und vor allen Dingen die Abläufe ab der 2. Runde jedem klar sind. Ich hoffe das Spiel wird seinen Weg machen.
Nici:
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Außer vielleicht, dass ich jetzt warten muss, bis es erscheint.
Bastel-Mario:
Ich habe es zweimal gespielt, fand es vom Thema sehr ansprechend und es hat sich auch flüssig angefühlt beim spielen, allerdings war es bei beiden Partien sehr unausgewogen somit gibt es noch einiges zu tun am Proto. Mal sehen ob sie es bis zur Messe hinbekommen, dann schaun wir noch einmal.

Spiel: Twééét (Cwali)
Jörg:
Ein großer Cwali Fan war ich noch nie und so schaffte es bisher auch noch kein Spiel in eines meiner Regale. Dieses Kinderspiel hat aber große Chancen, denn leichte Regeln, schöne Figuren und ein attraktives Thema überzeugen mich gleich bei der ersten Partie. Als Vögel sind wir auf einer Weide unterwegs und schnappen uns attraktive Früchte (=Nahrung). Allerdings verbrauchen wir durch die Bewegung auch Nahrung, so dass es immer wieder zu einem Wechselspiel kommt. Gleichzeitig steht man sich oft gegenseitig im Wege und muss somit längere Wege in Kauf nehmen.
Mario:
Sehr einfaches Laufspiel mit tollem Material, in einer Familienrunde sicher am besten aufgehoben. Auch hierzu gibt es bei uns noch ein Video.

Spiel: Kosmonauts (Mesaboardgames)
Mario:
In diesem Spiel von zwei russischen Autoren geht es um ein Wettrennen durch das Sonnensystem. Ziel ist es, von der Erde aus die anderen Planeten und ein Kometen anzusteuern. Dazu besitzt jeder Treibstoff, der richtig eingesetzt, einen über mehrere Züge in die hoffentlich korrekte Richtung fliegen lässt. Stoppen bzw. die Richtung ändern tut man, indem man eben jenen Treibstoff genau entgegengesetzt bzw. nebendran platziert. Damit nicht alle Spieler den gleichen Weg einschlagen, gibt es zu Beginn noch Auftragskarten (z.B. Erreiche als 2. den Jupiter), so dass sich die Spieler im Sonnensystem verteilen. Das Spiel hat bei uns etwas lange gedauert (knapp über eine Stunde), das ist auch der Punkt an dem Gil noch feilt. Evtl. hilft mein Vorschlag, nicht alle Planeten bereisen zu müssen :)
Ein Video von diesem Spiel und der anderen Neuheit Ragami folgen demnächst.

Spiel: Steamferno (CGE)
Mario:
Hierzu wird es kein Video geben, da sich an dem Spiel noch einiges ändern wird. Dennoch möchte ich dieses kooperative Spiel kurz erwähnen, da mir die Partie sehr viel Spaß gemacht hat. In einem Steampunk Setting geht es darum, massenhaft Gegner zu bekämpfen und dabei je nach Szenario bestimmte Aufgaben zu erledigen. Die abgedrehten Aktionen der verschiedenen Charaktere haben uns viel lachen lassen. Wer kooperative Spiele mag, sollte 2013 (?) die Augen bei CGE offen halten.
Bastel-Mario:
Soviel gibt es eigentlich nicht zu sagen, wir hatten mit einer Partie zu dritt, nur einen kurzen Einblick in das Spiel. Die Spielzeit lag so bei 2 Stunden. Das Spiel kommt voraussichtlich erst in 2 Jahren raus. Das Spiel spielt in einer Art Steampunk Universum, anstatt in Dungeons geht es hier in alte Fabriken mit Röhren und Fahrstühlen etc.
Im Prototypen gab es drei Szenarien zu spielen:
Einmal müssen Schalter umgelegt werden um danach aus der Fabrik fliehen zu können.
Im zweiten Szenario musste man einen Charakter befreien und aus der Fabrik retten. Das dritte weiß ich leider nicht mehr. Gemeinsam haben alle, dass die Gegner sogenannte "Blobs" sind, welche durch spezielle, den Charakteren durch Karten zugewiesene Eigenschaften/ Angriffe, getötet werden müssen. Unter diesen Blobs (verschiedenfarbige Glassteine) kleben farbige Punkte,wenn einer getötet wird, heisst es umdrehen und je nach Farbe teilt sich der Blob und es entstehen noch mehr oder auch nicht. Hört sich im ersten Moment alles sehr langweilig an, aber wir hatte sehr viel Spaß und mussten viel lachen, was auch an den coolen Eigenschaften der Charaktere lag, das einen die Blobs ständig verfolgen, neu entstehen und es jedesmal ein riesen Gemetzel gibt. Also es heißt, auf den nächsten komplett überarbeiteten Prototypen warten und sich dann eine Meinung bilden.

Spiel: Assassins (oder so ähnlich dann zu einem späteren Zeitpunkt)
Jörg:
Bisher kannte ich The Resistance als gutes Kartenspiel, in dem man Identitäten von Mitspielern (es gibt zwei Teams) herausfinden muss. Dieses Kartenspiel hat den gleichen Mechanismus ist allerdings einfacher, schneller gespielt und macht noch viel mehr Spaß! Denn jeder Spieler hat drei Eigenschaften und eine davon verrät, in welches Team (rot oder blau) man gehört. So viel in Kürze, da sich vielleicht noch die eine oder andere Kleinigkeit ändern wird. Ich hoffe, dass dieses Spiel veröffentlicht wird, denn dann ist es mit Sicherheit ein Kauftipp.
Mario:
Ich bin jetzt nicht der größte Fan von Werwölfe und Co., hauptsächlich weil mir das mitunter zu sehr auf willkürliche Entscheidungen hinausläuft. Das gleiche "Problem" gibt es auch hier, weil ohne Info greift man zu Beginn einfach mal jemanden blind an. Dennoch war das ganze nicht uninteressant, da je nachdem wer später wen angreift bzw. bestimmte Aktionen macht, sich viel über die Identitäten erfahren lässt. Mal schauen was aus dem Spiel wird, der Autor ist hier sicher auf einem guten Weg.

Spiele über die wir nicht berichten können/dürfen
Jörg:
Ein handvoll weiterer Spiele konnte ich testen, doch aufgrund der Problematik mit den Regeln (starke Ähnlichkeit mit anderen Spielen) oder Grafik (geschützte Bilder) ist es nicht möglich, darüber etwas zu sagen. Es gab aber auch hier ein paar Highlights und so bald wir mehr wissen, bekommt ihr natürlich die Infos nachgereicht.

Spiele über die wir berichten aber nicht spielten
Jörg:
Die Zeit war knapp, so dass man einfach nicht alles spielen konnte (z.B. Pearl Games). So gibt es noch eine Vielzahl weitere Videos, die wir euch vorstellen. Ihr dürft gespannt sein.

Sonstiges:
Mario:
Ich möchte mich an dieser Stelle bei Klemens Franz, Stefan Feld und Gil d'Orey für die netten Gespräche das Wochenende über bedanken. Ich hoffe wir sehen uns alle in Essen wieder.


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3 Kommentare

Deadeye (Mario Weise) , 17.06.2012, 22:50 Uhr
So letztes Video geschnitten, dann kann es hier demnächst losgehen!
joker999 (Hendrik K.) , 22.06.2012, 09:23 Uhr
Ich hoffe es geht bald los mit den Videos =) Gucke jeden Tag neugierig nach, ob es schon so weit ist...
Jörg (Jörg Köninger) , 22.06.2012, 15:17 Uhr
da heute das letzte Video aus Herne online ging, stehen die Burgvideos schon in den Startlöchern :-)

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