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Testbericht vom 13.01.2017 - von Jörg

Dolores




Details


Verlage:
Autoren:
Illustratoren:
Genres:
Spielmechaniken:
Release:
2016

Anzahl der Spieler:
2 bis 4 Spieler

Spielzeit:
20 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 10 Jahre

Durchschnittswertung:
5/10 bei 2 Bewertungen



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vorstellung vom 30.10.2016

Vorstellung (engl.) Essen 2016: Dolores (Lui-Même)

Vorstellung (engl.) Essen 2016: Dolores (Lui-Même) from Cliquenabend on Vimeo.

Vorwort

Yes, ein Eric M. Lang Spiel! Ich muss wohl kein Geheimnis daraus machen, dass ich großer Fan des Autors bin und gerade die Miniaturspiele (z.B. Blood Rage) ziehen mich magisch an.

Diese Mal liegt aber eine ganz kleine Box in meiner Hand und darin sind auch nur wenige Karten enthalten. Rein äußerlich ist auch nicht zu erkennen, um was für ein Spiel es sich handelt und welche Besonderheiten in den Abläufen stecken.

 

Spielablauf:

Als Strandpiraten locken wir das Schiff Dolores in ein Riff, welches zerschellt und die Schätze freispült. Fragt sich nur wer welchen Schatz bekommt und das handeln die Piraten auf besondere Weise unter sich aus.
Im Spiel gibt es Warenkarten, die zu Beginn mit einigen Flaschenpostkarten bestückt werden. Es gibt sieben Warensorten mit unterschiedlichen Werten.

Vom verdeckten Stapel werden immer vier Karten ausgelegt und dabei duellieren sich immer zwei Spieler (weitere Duelle im Uhrzeigersinn). Die beiden Spieler haben somit je zwei Karten vor sich liegen, sind aber vielleicht darüber nicht ganz glücklich.

Es kommt zu einem Duell (Schnick Schnack Schnuck Prinzip …. nur ist es hier das Wort „DO-LO-RES“) und abhängig von der ausgestreckten Hand/Faust/Daumen nach Oben erhalten die Spieler Karten. Manchmal eine, manchmal keine und manchmal gleich alle. Wie die Aufteilung je nach Geste des Spielers entschieden wird ist auch in einigen Beispielen in der Anleitung hinterlegt.

Die Spieler können sich aber vorher einigen, doch hält sich ein Spieler auch an die Abmachung? Genau das ist die spannende Frage.

Im Spielverlauf werden auch Flaschenkarten ausgelegt, die Aktionen mit sich ziehen. Die Aktion der jeweiligen Karte kann man einfach beim Aufdecken in der Anleitung nachlesen. Zum Beispiel müssen Karten verdeckt ausgelegt werden, ein Spieler legt die Karten nach Belieben aus, usw.
Das Spielende wird mit der Karte „Sonnenaufgang“ eingeläutet und es folgt die Auswertung, in der allerdings nur die wenigsten und die meisten Waren einer Sorte als Punkte zählen.

s Meinung:

Bekannte Autoren, bekannter Verlag und eine Spielschachtel ohne größere Auffälligkeit. Man weiß eigentlich nicht was einem erwartet!
In dieser Verpackung stecken Karten und ein Ablauf der an Schnick-Schnack-Schnuck erinnert. Denn die Spieler erhalten Schatzkarten abhängig von der Geste (Hand, Faust, Daumen nach oben). Hinzu kommt ein schöner Wertungsmechanismus bei dem nur die wertvollsten und wertlosesten Schatzkarten am Ende zählen. Mit ein paar Aktionskarten bringt man zudem noch den einen oder anderen Mechanismus durcheinander.
Ein interessantes Spiel, was aber abhängig von den Spielern am Tisch Spaß macht oder frühzeitig endet.
Idealerweise spielt man zu dritt, denn hier kommen auch alle Aktionskarten gut zur Geltung und das Duellieren hat seinen Reiz. Eine Partie dauert kaum länger als 20 Minuten und gerade am Anfang muss man die Aktionskarten und deren Ausführung in der Anleitung nachlesen. Gerade hier hätte ich mir eindeutige Illustrationen, ggf. mit Symbolen, gewünscht. Auch das Thema mit dem Kampf der Piraten um die Schätze ist frei erfunden und man hat nicht das Gefühl in einem Piratenduell zu sein.
Viele meiner Mitspieler hat es gereicht eine Partie zu spielen und manch einer würde erst mit einem Tröpfchen und einem damit verbundenen Pegel wieder danach greifen. Denn mit guter Laune spielt es sich mit Sicherheit „intensiver“, zumal man sich als Spieler nicht an Versprechen halten muss.
Ein Spiel mit schwankenden Runden und sehr schwankenden Spielerlebnissen. Entsprechend durchschnittlich fällt auch meine Wertung aus, denn Dolores ist für mich kein Spiel welches ich regelmäßig spiele. Augenblick, Mitspieler, es muss einfach passen, um es wieder zu spielen.

Jörg Köninger für cliquenabend.de

GESAMT-
WERTUNG:
5/10
Schnick-Schnack-Schnuck Prinzip – stark abhängig von den Mitspielern!
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

s Meinung:

Eric M. Lang ist ein bekannter Autor für komplexe Strategiespiele und inzwischen auch für Eurogames. Bei dem Spiel Dolores hat er sich mit Bruno Faidutti zusammen getan, der für Partyspiele, Bluff-Spiele und Spiele mit verschiedenen Rollenkarten sehr bekannt ist. Herausgekommen ist ein einfaches Jux-und-Gaudi-Spiel für jedermann.

Als Grundmechanik haben sie sich das alte „Schere-Stein-Papier“ (Bei Geeks auch unter „Schere-Stein-Papier-Echse-Spock“ bekannt ;-)) geschnappt. Partien mit 3-4 Spielern sind deutlich spannender, da hier auch die Sonderaktionskarten ihre volle Geltung bekommen. Das Spiel an sich ist natürlich recht glücksbetont, obwohl man natürlich deutlich besser spielt, wenn man seine Auslage und die der Mitspieler ständig beobachtet. Aber auch, wenn man weiß, dass es für den Gegner cleverer wäre jetzt die Vereinbarung zu brechen, kann man dies nie zu 100% voraussagen.

Dolores gehört in die Art von Spiel die sicherlich nicht jeder mag und auch wir hatten sowohl Testgruppen die es überhaupt nicht interessierte, als auch welche die es einige Male hintereinander gespielt haben. Man muss sich also grundsätzlich fragen ob einem „Ich denke was du denkst“-Spiele gefallen und hierbei noch den Kampfmechanismus aus „Schere-Stein-Papier“.
Ich selbst spiele das Spiel gerne mal mit, würde es jetzt aber nach mehreren Partien auch nicht mehr wirklich aktiv auf den Spieltisch packen. Somit ist es für mich ein Durchschnittsspiel was in der direkten Zielgruppe sicherlich etwas besser abschneidet als in einer normalen gemischten Spielgruppe.

Andreas Buhlmann für cliquenabend.de

GESAMT-
WERTUNG:
5/10
Für ab und an ganz ok, aber jetzt auch kein Überflieger.
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

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