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Testbericht vom 11.12.2011 - von Jörg

Schnappt Hubi!




Details


Verlage:
Autoren:
Genres:
Spielmechaniken:
Release:
2011

Anzahl der Spieler:
2 bis 4 Spieler

Spielzeit:
15-30 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 5 Jahre

Durchschnittswertung:
9/10 bei 1 Bewertungen



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vorstellung vom 08.11.2011

Schnappt Hubi! (Ravensburger) - Neuheit von Essen 2011

Vorwort:

Elektronische Spiele sind nach der Veröffentlichung von Wer war’s der absolute Renner im Bereich Kinderspiele und mit Schnappt Hubi! verspricht sich Ravensburger neben dem Elektronik Labyrinth auch mit diesem Spiel ein erfolgreiches Geschäft.
Wir haben das Spiel mit Kindern der angegebenen Altersgruppe einmal genauer unter die Lupe genommen. Inwieweit diese gespenstische Verfolgungsjagd auch Spannung und Spaß bringt, verraten wir euch im folgenden Bericht.

Ziel des Spiels:

Die Spieler schlüpfen in die Rolle von wagemutigen Hasen und tapferen Mäusen und müssen versuchen, in einem Spukhaus mit verzauberten Wänden zuerst die Zaubertür finden. Durch das Öffnen dieser Tür erwacht Hubi, das Gespenst. Die zweite Aufgabe lautet jetzt Hubi einzufangen, so dass am Ende alle Spieler gemeinsam gewinnen.

Spielaufbau:

Vor dem ersten Spiel müssen die Außenwände gemäß Abbildung im inneren des 3D-Planes der Spielschachtel in richtiger Anordnung (wichtig!) beklebt werden.
Der beiliegende Kompass wird mit Batterien bestückt und eingeschaltet. Über die Spielertasten melden sich die Spieler an und mit den Richtungstasten und dem Fragezeichen steuern sie ihre Aktion im weiteren Verlauf. Bevor man soweit ist, sucht sich jeder eine Spielfigur aus. Bei zwei Spielern müssen mindestens eine Maus und ein Hase dabei sein. Die Spielchips (Schlüssel/Gespenst) und Wandplättchen legt man daneben und dann kann das Spiel bereits beginnen.
Bei Schnappt Hubi! stehen drei Schwierigkeitsgrade zur Verfügung, auf deren Unterschiede wir am Ende eingehen.

Spielablauf:

Ein rotes Lämpchen zeigt immer an, welcher Spieler gerade am Zug ist. Der Spieler hat die Möglichkeit, die Richtungstaste oder das Fragezeichen zu drücken.

Aktion: Richtungstaste drücken
Zu Spielbeginn und in den ersten Runden füllt sich der leere Raum mit Wänden. Die Wände liegen anfangs sortiert neben der Spielschachtel:

  • Freier Durchgang (hier darf jeder durch)
  • Wand mit Mauseloch (hier kann nur die Maus durch)
  • Wand mit Hasenfenster (hier kann nur der Hase durch)
  • Mauer (hier kann keiner durch)
  • Wand mit Zaubertür (erst wenn sie sich öffnet, kann jeder durch)

Der Spieler (jeder startet in der farbig passenden Ecke) drückt die entsprechende Richtungstaste und erfährt, welche Wand dort eingesetzt wird. Man darf nur in angrenzende Räume und nicht diagonal ziehen. Auch ein Zug in Richtung der Außenwand ist nicht gestattet. Sollte dies einmal versehentlich passieren, sollte der Spieler einfach erneut die richtige Richtung wählen. Abhängig von der Wand kann der Spieler jetzt auch in den nächsten Raum ziehen. Ansonsten bleibt er stehen.

Aktion: Hilfetaste drücken und stehen bleiben
Drückt der Spieler die Hilfeliste, gibt das dort anwesende Tier dem Spieler einen Tipp. Im ersten Teil bekommt man den Tipp, wo sich die Zaubertür befinden könnte, im zweiten Teil bekommt man einen Tipp hinsichtlich des Standortes von Hubi. Diesen Hinweis markiert man am besten mit den jeweiligen Plättchen. Jedes Tier gibt im gesamten Spiel aber nur einen einzigen Tipp!

Haben die Spieler die Zaubertür gefunden, öffnet sich diese nicht sofort. Auf jeder Seite der Tür muss eine Spielfigur stehen. Erst jetzt öffnet sich die Tür und der Mittelteil wird einfach zur Seite gelegt. Durch dieses Öffnen wird aber auch Hubi aktiv, so dass die Spieler ihn verfolgen und fangen müssen.

So schnell wie möglich versuchen die Spieler sich in den Raum, in dem er sich befindet, zu bewegen. Natürlich zieht auch Hubi in angrenzende aber auch diagonale Räume, so dass man auch das eine oder andere Tier für Hinweise befragen muss. Zieht ein Spieler in diesen Raum, heult ein entsprechender Signalton auf und die elektronische Sprachkomponente gibt weitere Infos. Das Spiel hat man dadurch aber noch nicht gewonnen, denn ein zweiter Spieler ist notwendig, Hubi zu fangen. So kann es passieren, dass einem Spieler auch Hubi wieder entwischt und die Jagd weitergeht. Sobald zwei Spieler im gleichen Raum wie Hubi sind, haben sie gewonnen.

Zum Schluss werfen wir noch einen Blick auf die drei Schwierigkeitsstufen:

  • In Stufe 1 gibt es eine Zaubertür, keine Zeitvorgabe und die Hausbewohner sind sehr hilfsbereit. Zudem bewegt sich Hubi langsam.
  • In Stufe 2 sind es zwei Zaubertüren, eine leichte Zeitvorgabe und die Bewohner sind nicht sehr hilfsbereit. Hubi bewegt sich auch etwas schneller.
  • In Stufe 3 gibt es drei Zaubertüren, der Zeitdruck ist spürbar und die Bewohner geben selten oder nur ungenaue Tipps. Die Bewegung von Hubi ist als flink einzustufen.

Strategie:

In Stufe 1 kann man schon von Gemütlichkeit sprechen, denn in keiner unserer Partien mit Kindern haben wir das Spiel verloren. Hierbei lernen gerade die jüngsten Spieler das Spiel gut kennen und können anschließend in eine schwierigere Stufe übergehen. Hier zeigt sich dann, wie gut und insbesondere clever die Spieler zusammenarbeiten. Gerade weil Hase und Maus in jeder Partie vorkommen, ist nicht jeder Weg frei, so dass man sich hinsichtlich möglicher Wege auch abspricht. Kooperativ geht es dabei zu, wenn es um das Befragen der Tiere geht. Auch an dieser Stelle sollte man die Mitspieler einbeziehen, bevor man auf das Fragezeichen drückt.
Stufe 3 empfehlen wir erst, wenn man ausreichend viele Partien gespielt hat. Da der Zeitdruck oft deutlich spürbar ist und auch die Bewohner nicht immer auskunftsfreudig sind, ist gutes Teamwork erforderlich und etwas Glück benötigt man natürlich auch.

Interaktion:

Der Interaktionsfaktor ist hoch und das liegt nicht nur an der Sprachkomponente. Die Spieler sollten sich während der Züge immer kurz absprechen und müssen aufgrund der Wände auch einmal Umwege auf dem Spielplan in Kauf nehmen.

Glück:

In Level 1 ist der Glücksfaktor sehr gering, zumal die Spieler früher oder später das Spiel gewinnen. In Level 2 aber insbesondere Level 3 sieht das schon ganz anders aus, zumal die Zeit einem im Nacken sitzt. Etwas Glück die richtige Tür zu erwischen oder den richtigen Raum mit der Zaubertür oder Hubi zu betreten, gehören einfach dazu.

Packungsinhalt:

Die Illustration ist wirklich klasse und auch das restliche Material in Form der Tierfiguren und den dicken Plättchen kann sich sehen lassen. Das einmalige Bekleben sollte man aber einem Erwachsenen überlassen.
Die Anleitung ist sehr übersichtlich und die Tastenbetätigung stellt auch für Kinder im Alter von 5 Jahren kein Problem dar. Etwas Druck auf die Tasten muss man aber schon ausüben, doch spätestens in der dritten Runde der ersten Partie schaffte es auch unser jüngster Mitspieler mit knapp 5 Jahren. Die Sprachqualität ist gut und fast noch einen Tick besser als beim Elektronik Labyrinth. Der Preis mit knapp über 30 Euro ist ausgesprochen gut.

Spaß:

Die elektronische Komponente ist nicht nur dafür da, das Spiel zu begleiten. Nein, sie soll auch genügend Luft lassen, dass Spielgefühl und Spielspaß nicht verloren geht. Die Spieler sollen nur kurz mit Informationen versorgt werden, bevor sie sofort wieder am Zug sind. Dabei sollten auch nicht aktive Spieler ständig in das Spiel eingebunden werden. All dies gelingt bei Schnapp Hubi! perfekt. Wow!
Nicht nur das Thema, auch die Abläufe in Form der Entdeckung des Raumes und dem anschließenden Fangen des Gespenstes sind wirklich sehr gut aufeinander abgestimmt. Die Kinder sind absolut begeistert von diesem Spiel und auch Eltern und Erwachsene sind mit viel Motivation dabei. Schafft man Level 1 noch mit Leichtigkeit, werden die Spieler gerade zu herausgefordert auch Level 2 und Level 3 zu bestehen.

s Meinung:

Nicht jedes Elektronikspiel aus dem Hause Ravensburger hat unsere Erwartungen erfüllt, doch mit Schnappt Hubi! kommt nicht nur ein schönes und attraktives Thema mit Gespenstern und Zaubertüren auf die Kinder zu, nein es macht auch sehr viel Spaß!
Das Spiel besteht aus zwei Bereichen, im ersten Teil muss man das Spukhaus erkunden, um die Zaubertür(en) zu finden. Im zweiten Teil versuchen die Kinder gemeinsam das Gespenst zu fangen.

In drei Schwierigkeitsstufen und unterstützt durch eine elektronische Sprachkomponente bleibt der Spannungsbogen auf Dauer hoch und der Spielspaß ist von Anfang bis Ende vorhanden. Aus unserer Sicht eines der besten Kinderspiele in 2011, in dem die Kinder gemeinsam clever agieren müssen und mit etwas Glück auch in schwierigeren Levels bestehen.

(aktuelle Anmerkung: Kinderspiel des Jahres 2012)

Silke und Jörg Köninger für cliquenabend.de

Vielen Dank an Ravensburger für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

STRATEGIE
7 von 10
Nur gemeinsam gewinnt man das Spiel!
INTERAKTION
7 von 10
Absprechen sollte man sich auf jeden Fall!
GLÜCK
4 von 10
Abhängig vom Level höher bzw. niedriger!
PACKUNGSINHALT
9 von 10
Tolle Illustration und sehr gute Spielkomponenten!
SPAß
9 von 10
Kinder sind mehr als begeistert!
GESAMT-
WERTUNG:
9/10
"Eines der besten Kinderspiele in 2011! Gemeinschaftlich durchforstet man das Spukhaus, um am Ende das Gespenst zu fangen! Spaß und Spannung sind auf Dauer, unterstützt durch eine elektronische Komponente, vorhanden!"
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

Bilder















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