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Testbericht vom 03.08.2015 - von Jörg

Simsala... Bumm?




Details


Verlage:
Autoren:
Illustratoren:
Genres:
Spielmechaniken:
Release:
2015

Anzahl der Spieler:
2 bis 5 Spieler

Spielzeit:
20 - 30 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 8 Jahre

Durchschnittswertung:
7/10 bei 2 Bewertungen



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preview vom 06.11.2014

Essen 2014: Abraca... what? (Korea Boardgames)

Essen 2014: Abraca... what? (Korea Boardgames) from Cliquenabend on Vimeo.

Vorwort

Was für ein seltsamer Name für ein Spiel. Klingt „Abraca … What“ nicht besser?

Nach der Veröffentlichung im Jahr 2014 bei Korea Boardgames stellte sich die Frage, welcher Verlag bzw. Vertrieb sich das Spiel am schnellsten schnappt, da es durch einen Mechanismus, der etwas an Hanabi erinnert, doch sehr hohe (positive) Wellen schlug.
Über die Namensänderung kann man natürlich diskutieren und auch über die vorhandenen Wortspielereien. Viel wichtiger ist mir aber in erster Hinsicht der Spaßfaktor.

Spielablauf:

Im Spiel sind wir als junge Zauberer unterwegs, die gerade ihre Abschlussprüfung absolvieren. Doch nicht jeder Zauberspruch gelingt auf Anhieb und es macht schneller Bumm, als man glaubt.

Ok, auch Harry Potter ist auch nicht jeder Spruch auf Anhieb gelungen, doch der hat nur ein Leben und wir gleich sechs in Form von Lebensmarkern, die vor uns ausliegen.
Da wir auch nicht alle 8 Sprüche im Kopf haben, bedienen wir uns auch gerne einer Übersicht und da wird genau dargestellt welche Auswirkung dieser Spruch bei Erfolg verspricht. Natürlich geht es darum anderen Lebenspunkte zu nehmen oder selbst wieder welche hinzu zu gewinnen.

Doch zuvor werden alle Spruchsteine mit Zahlenwerten von 1 bis 8 verdeckt gemischt. Von jeder Zahl gibt es unterschiedlich viele und je nach Spieleranzahl werden auch gleich welche offen auf das Tableau gestellt. Jeder Spieler bekommt auch welche, doch diese stellt er mit der Rückseite zu sich, so dass nur die Mitspieler die Werte sehen können.

Im Prinzip, ohne auf Details einzugehen, war es das schon und ein Spieler beginnt zu zaubern.

Hierzu muss der Spieler einem ihn nicht bekannten Zauberspruch nennen und hofft natürlich, dass einer dieser Sprüche auch als Spruchstein vor ihm steht. Passt der Spruch nicht, verliert der Spieler einen Lebenspunkt und der nachfolgende Spieler ist am Zug. Naja, zumindest hat man einen (weiteren) Hinweis.

Passt der Spruch, führt man diesen mit der genannten Konsequenz aus. Ein Mitspieler platziert zudem den Spruch auf dem Spielplan. Anschließend darf der Spieler passen oder versucht erneut zu zaubern, wobei der neue Spruch mindestens die gleiche Stärke (Zahl) besitzen muss.

Am Ende füllt der Spieler seine Spruchsteine von der allgemeinen Auslage wieder auf.
Die Runde zu Ende sobald ein Spieler alle Zaubersprüche vor sich richtig ausführen konnte. Oftmals endet aber das Ganze, sobald ein Spieler keinen Lebenspunkt mehr besitzt. Gemäß Übersicht werden die Punkte verteilt bzw. auf dem Spielplan hinterlegt. Sobald ein Spieler 8 oder mehr Punkte gesammelt hat, endet die Partie und dieser Spieler hat gewonnen.

s Meinung:

Über Namensänderungen bzw. –anpassungen kann man sich wie im Vorwort erwähnt natürlich streiten, wobei mich persönlich das Ganze nicht stört. Das Spiel landete 2015 direkt auf der Empfehlungsliste zum Spiel des Jahres und hätte Hanabi damals nicht den Preis Spiel des Jahres gewonnen, hätte das Spiel mit Sicherheit den Sprung auf die Nominierungsliste geschafft. Zwar ist Simsala…Bumm? kein kooperatives Spiel wie Hanabi, doch durch das verdeckte Aufstellen von Spielsteinen (Zaubersprüche), die der Spieler herausbekommen muss, weist es Ähnlichkeiten auf.

Das Spiel macht mir persönlich sehr viel Spaß, wobei ich es lieber in Familienrunden spiele, insbesondere mit Kindern, da hier der Reiz durch Sprüche und Zauberei viel schöner zur Geltung kommt.
Es funktioniert zu zweit bereits gut, wobei ich es dann doch lieber mit drei und vier Spielern absolviere, da dann die gelungenen Zaubersprüche und Aktionen besser zur Geltung kommen. In Partien zu fünft ist der Glücksfaktor doch etwas hoch und allzu viele Möglichkeiten hat man nicht.
Auch die Zaubersprüche liegen nicht fixiert in dem Spielstein/Spruchstein (rutschen gerne), doch das ändert nicht meine Meinung, dass es sich hier um ein sehr gutes Familienspiel handelt. Die Regeln sind wirklich sehr schnell erklärt und lediglich bei der Punkteabrechnung nach einer Runde muss man noch einmal in der Anleitung nachschauen. Spätestens nach der zweiten Runde hat man auch wirklich alle Regeln verinnerlicht und vergisst diese auch nicht so schnell.
Simsala…Bumm? hat mich positiv überrascht und ob man es jetzt mit Hanabi vergleicht, es besser oder schlechter findet oder es mit Abraca…What? vergleicht, spielen sollte man es auf jeden Fall. Es lohnt sich, zumal der Spielreiz weiterhin vorhanden ist.

Jörg Köninger für cliquenabend.de

GESAMT-
WERTUNG:
8/10
"Ähnlichkeit zu Hanabi, doch spielerisch sprengt es eine andere Dimension und macht sehr viel Spaß!"
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

s Meinung:

Bei "Simsala... Bumm?" scheiden sich die Geister und die Meinung zum Spiel sind sehr verschieden. Was allerdings überall gemacht wird ist ein kurzer Vergleich zu HANABI. Dies ist natürlich nicht verwunderlich, denn im Hauptmechanismus sind sie identisch auch wenn ein vollkommen anderes Spielgefühl aufkommt (Kooperativ bzw. Kompetitiv).

Ich muss ehrlich sagen, dass mir persönlich eine HANABI Runde deutlich lieber ist, als eine Spielrunde Simsala... Bumm? Ich finde es einfach nicht genauso spannend und liebe bei HANABI die deduktive Herausforderung und das geheime Informationenweitergeben an die Mitspieler. Dies bietet natürlich Simsala... Bumm? nicht, hier geht es darum seine Steine herauszufinden, sein Glück herauszufordern und andere Mitspieler eins auszuwischen.

Das heißt nicht das mir "Simsala... Bumm?" nicht gefällt, allerdings reizt es mich und unsere Testspieler auch nicht besonders. Allerdings gibt es wie man an Jörg seiner Wertung sieht eindeutig eine Zielgruppe hierfür und gerade Familienspieler die Hanabi zu komplex finden oder nicht gerne kooperativ Spielen sind hier angesprochen. Somit solltet ihr euren Spielgeschmack einschätzen (bzw. mit Jörg und meinem vergleichen) und dann entscheiden ;-).

Andreas Buhlmann für cliquenabend.de

GESAMT-
WERTUNG:
6/10
"Wer Hanabi zu komplex findet und lieber gerne gegen Mitspieler spielt ist hier richtig."
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

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