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Testbericht vom 10.01.2013 - von Jörg

Greenrock Village Tatort: Schrebergarten




Details


Verlage:
Genres:
Spielmechaniken:
Release:
2012

Anzahl der Spieler:
1 Spieler

Spielzeit:
30 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre

Durchschnittswertung:
8/10 bei 1 Bewertungen



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vorstellung vom 10.01.2013

Essen 2012 Neuheit: Greenrock Village - Tatort Schrebergarten (Jumbo)

Essen 2012 Neuheit: Greenrock Village - Tatort Schrebergarten (Jumbo) from Cliquenabend on Vimeo.

Kurze Werbepause :-) noch 15 Sekunden

Vorwort:

Gegen 9:00 Uhr morgens klopfte es an meine Garderobentür. Ich war gerade erst ins Theater gekommen, um mich für die Nachmittagsvorstellung vorzubereiten und noch einmal meinen Text durchzugehen. Ich öffnete die Tür und blickte in Joans Gesicht. Sie hatte geweint, soviel war klar zu erkennen und sie wirkte irgendwie ein wenig verstört. Joan spielte die weibliche Hauptrolle in unserem Stück und war eigentlich eine arrogante und überhebliche Person. Keiner konnte es ihr recht machen und alle anderen waren ihr, in ihren Augen, an schauspielerischem Talent weit unterlegen. Doch wie sie dort vor meiner Tür stand, wirkte sie auf einmal nicht mehr so selbstsicher, sondern eher klein und ängstlich. „Mary ist gestern Abend nach der Vorstellung ermordet worden“ brach es aus ihr heraus.

Mary? Und von welchem Spiel ist überhaupt die Rede?
Greenrock Village Tatort „Theater“ ist ein überaus erfolgreiches Solospiel und mit dem „Schrebergarten“ geht es jetzt mit neuen Aufgaben in eine neue Runde. An den Regeln hat sich dabei nichts geändert.

Ziel des Spiels:

Ziel ist es den Mordfall zu lösen und alle Spielsteine richtig anzuordnen.

Spielaufbau:

Der Spielaufbau ist ganz einfach und in wenigen Worten erklärt. Man nimmt sich eine Karte, auf der ein Mordfall beschrieben wird und legt sie in den Deckel. Danach legt man alle Spielsteine neben die Schachtel. Jetzt kann das Grübeln beginnen.

Spielablauf:

Nachdem man einen Kriminalfall ausgewählt hat (es bietet sich an, am Anfang mit den leichten Fällen - den grünen Karten – anzufangen), kann das Rätseln beginnen. Man liest sich die Hinweise, die auf den Fallkarten stehen aufmerksam durch und sortiert am Besten die Spielsteine, die man durch die Hinweise zuordnen kann in das Raster ein. Es gibt 5 verschiedene Kategorien von Spielsteinen.

Die Spielsteine, die dann noch übrig bleiben, kann man durch ein bisschen überlegen und Ausschlussverfahren den richtigen Spalten zuordnen. Dabei ist zu beachten, dass Spielsteine der gleichen Kategorie auch in die gleiche Reihe gelegt werden müssen. Auf jeder Hinweiskarte steht eine Frage, die es am Ende zu beantworten gilt und wenn man alle Steine richtig angeordnet hat, dürfte das auch gar kein Problem sein. Wenn man fertig ist kann man nachsehen, ob man die richtige Lösung gefunden hat. In jeder der drei Schwierigkeitsstufen (grün, blau, rot) gibt es eine Karte, auf der die Lösungen abgedruckt sind. Aber da sollte man natürlich erst ganz am Schluss drauf sehen, sonst verdirbt man sich den ganzen Spaß das Rätsel selbst zu lösen.

Strategie:

Tja eine richtige Strategie gibt es bei diesem Spiel nicht. Uns hilft es immer, erst die Hinweise durchzulesen und an der Seite, die zusammengehörigen Steine in Grüppchen zu legen. Das vereinfacht es zu sehen, in welche Spalte die Steine gehören. Ansonsten ist es auf jeden Fall ein guter Tipp erst mit den einfachen Aufgaben anzufangen, da man sich so langsam an die Art und Weise der Hinweise gewöhnt. Bei den schweren (roten) Karten, sind nämlich einige dabei, die einen schwer zum Grübeln bringen.

Interaktion:

Da man dieses Spiel im Normalfall alleine spielt, kann hier wohl nicht viel über Interaktion gesagt werden.

Glück:

Eigentlich hat Tatort: Schrebergarten nichts mit Glück zu tun, sondern einzig und allein mit logischem Denkvermögen und Kombinieren. Allerdings gibt es manchmal die Situation, dass man einen Fall besonders schnell löst und da könnte man schon den Eindruck gewinnen, dass es Glück war. Das kann durchaus einmal zutreffen, dass man gleich beim ersten Mal zufällig, die richtige Lösung findet, aber keine Angst, der nächste Fall kommt bestimmt und macht es einem dafür umso schwerer.

Packungsinhalt:

Die kleine Plastikbox enthält 25 Spielsteine in 5 verschiedenen Kategorien und 50 Kriminalfälle. Die Spielschachtel an sich ist sehr gut geeignet um sie überall mit hinzunehmen und für 15€ auch nicht zu teuer. Sie ist klein und handlich bietet ein Raster in der Schachtel, wo man seine Spielsteine platzieren kann. Weiterhin kann man die Karte, die man gerade bearbeitet in den Deckel legen, um sie immer gut lesen zu können. Besonders gut hat uns die Schublade für die Kriminalfallkarten gefallen. So hat man die Karten immer dabei, ohne dass sie viel Platz wegnehmen. Ein Loch auf der Unterseite der Schublade erleichtert es einem die Karten wieder herauszuholen, was wirklich ein Pluspunkt ist. Da hat jemand mitgedacht.

Spaß:

Das Spiel macht süchtig und nach der ersten Theater Ausgabe freut man sich schon auf diese zweit Version im Schrebergarten.

Das Spiel ist ab 12 Jahre, macht aber allen Altersgruppen Spaß. Wer einmal damit begonnen hat, kann so schnell nicht wieder aufhören und zieht wahrscheinlich so manche Blicke auf sich. So kann es schnell zu der Situation kommen, dass man einen netten Abend mit mehreren Leuten geplant hat, am Ende, aber alle nur darauf warten, dass sie auch endlich mal einen Kriminalfall lösen dürfen.

s Meinung:

Vor nicht all zu langer Zeit berichtete Berna vom Cliquenabend Team aus Frankfurt über das Spiel „Tatort Theater“. Das Spiel hat nicht nur ihr sondern auch uns sehr viel Spaß gemacht. Ihre Äußerungen im damaligen Spieltest stimmen zu 100% mit unserer Meinung überein. Mit der zweiten Ausgabe „Tatort Schrebergarten“ haben sich die Regeln nicht geändert. Es gibt lediglich 50 neue Fälle. Mehr wollen wir auch gar nicht, denn im Hinblick auf die Qualität gibt es nichts auszusetzen.
Wer schon immer ein ungewöhnliches Soloabenteuerspiel sucht sollte unbedingt einen Blick auf diese Serie werfen. Es lohnt sich und es dauert eine ganze Weile bis man alle 50 Fälle lösen konnte.

Silke und Jörg Köninger für cliquenabend.de

Vielen Dank an Jumbo für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

STRATEGIE
3 von 10
Gut überlegen!
INTERAKTION
0 von 10
Bitte nicht stören!
GLÜCK
3 von 10
Nicht immer passt alles auf Anhieb.
PACKUNGSINHALT
8 von 10
Stabile Box, ideal auch für unterwegs!
SPAß
8 von 10
Viel Spaß für ein Solospiel!
GESAMT-
WERTUNG:
8/10
Nach Tatort Theater jetzt die zweite Ausgabe mit 50 neuen Fällen. Absolut lohnenswert für Fans von Solospielen!
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

Bilder







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