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Testbericht vom 27.12.2013 - von Jörg

Duell im Felsental (Drako)




Details


Verlage:
Autoren:
Illustratoren:
Genres:
Spielmechaniken:
Release:
2011

Anzahl der Spieler:
2 Spieler

Spielzeit:
30 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 8 Jahre

Durchschnittswertung:
7.5/10 bei 2 Bewertungen



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vorstellung vom 21.11.2013

Videospezial: Duell im Felsental (Pegasus Spiele)

Videospezial: Duell im Felsental (Pegasus Spiele) from Cliquenabend on Vimeo.

Vorwort

Ein großer Freund von Zwergen, Drachen und weiteren ungestümen Wesen war ich noch nie und gerade bei Spielen wie „Warhammer Invasion“ und „Die Zwerge“ reiben sich viele im Hinblick auf mein sehr positives Urteil doch die Augen. „Was, das gefällt Dir?“ „Du magst doch keine kooperativen Spiele!“ „Du und Zwerge, wie passt denn das?“
So was und noch viel muss man sich als badischer Cliquenabendler oftmals anhören und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass dieses Spiel in ein ähnliches Raster fallen könnte. Allerdings kannte ich zumindest die Abläufe der Rebel Ausgabe „Drako“ aus Polen und wusste in etwa, was mich bei dieser bei Pegasus erschienenen deutschen Version erwartet. Kooperativ ist das 2-Personen-Spiel keinesfalls und durch einen flotten Kartenmechanismus und knallharten Abläufen soll es mehr als nur ein Erlebnis sein. Doch warten wir erst einmal ab.

Spielablauf:

Auf einem Spielplan duellieren sich zwei Spieler. Der eine übernimmt die Rolle des Drachen, der andere steuert die drei Zwerge über die Felder. Auf einem Tableau für jeden Spieler werden die Wundmarker hinterlegt und vielleicht kann man sich denken, wie lange das geht. Entweder stirbt aufgrund von Angriffen der Drache und der Zwergenspieler darf sich freuen, oder alle Zwerge sind tot und der Mitspieler atmet auf. Die dritte Möglichkeit ist das Ausspielen der letzten Zwergenkarte, denn hier freut sich der Drachenspieler, der sich im Spielerverlauf immer clever über das Spielfeld bewegt und so den Schlägen der Zwerge entging.

Gesteuert wird das Ganze über Karten und jeder Spieler bekommt anfangs 38 davon. Ein Spielerzug besteht somit aus dem Ziehen von zwei Karten (Handkartenlimit 6) und dem Ausspielen einer Karte (verbleiben bis Spielende auf dem Ablagestapel).

Die Symbole auf den Zwergenkarten zeigen dabei gut an, welche Möglichkeiten der Spieler hat. So können sich Zwerge bewegen, ihre Äxte schwingen lassen oder mit der Armbrust in derselben Reihe den Drachen ins Visier nehmen. Natürlich gibt es auch Abwehrkarten auf beiden Seiten, denn sonst wäre ein Kampf oft sehr früh entschieden.

So ist jeder Spieler mit Karten für Bewegung, Angriff und einigen Sondereigenschaften ausgestattet und kann, sofern auf der Hand, sich mit Schilde gegen kleine oder große Angriffe wehren.

Doch nicht immer gelingt diese Verteidigung. So erleidet der Drache durchaus Schaden und wird je nach Positionierung der Wundmarker mit Einschränkungen (Flug, Bewegung, Feueratem) versehen. Überschaubarer ist es da schon auf dem Zwergentableau, denn abhängig von der Anzahl der Marker beim jeweiligen Zwerg scheidet dieser aus.

s Meinung:

Was auf den ersten Blick relativ locker aussieht spielt sich auch genau so. Die Regeln sind einfach, schnell erklärt und machen in der Umsetzung sehr viel Spaß. Dabei spielen sich Drache und Zwerge sehr unterschiedlich, wobei wir in unseren Runden keinen Vorteil für eine Partei entdecken konnten. Die taktischen Elemente sind nicht zu übersehen, so dass man durchaus etwas überlegen muss, wie man an die Ganze Sache herantritt. Jeder Charakter ist dabei noch mit Sondereigenschaften (z.B. Wurf eines Netzes zur kurzfristigen Bewegungsunfähigkeit des Drachen) versehen, deren Stärke sich im richtigen Moment auszahlt.
Doch an wen richtet sich dieses Spiel überhaupt?
Wir Vielspieler haben sehr viel Spaß und spielen oft sechs Runden am Stück. Dabei wechseln wir nach drei Partien die Rollen, um am Ende im Gesamtergebnis einen Sieger zu küren. Denn das Spiel dauert bei geübten Spielern kaum länger als 20 Minuten und ist gerade zu ideal für Spieler, die Zweipersonenspiele bevorzugen und relativ zügig anhand überschaubarer Regeln eine Partie beginnen wollen. Die Atmosphäre ist klasse und mit bemalten Figuren (Dank an Heiko) spielt sich das Ganze noch attraktiver. Das Gesamtmaterial ist top, der aktuelle Preis passt und der Glücksfaktor hält sich insgesamt gesehen durchaus etwas zurück, auch wenn man bei im richtigen Moment über ein Schild zur Abwehr eines Angriffes verfügen sollte.

Jörg Köninger für cliquenabend.de

GESAMT-
WERTUNG:
8/10
"Attraktives 2-Personenspiel mit einfachen Regeln und einer richtig knackigen Mischung aus Taktik und Glück!"
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

s Meinung:

Jörg hat in seinem Fazit im Prinzip schon alles gesagt, ein schönes, gutes, taktisches und schnelles Zweipersonen Kartenspiel. Der Aspekt des assymetrischen Spieles (beide Spieler haben unterschiedliche Spielziele), passt perfekt in die Thematik. Wer allerdings einen komplexen, vielschichten Strategiehammer erwartet ist hier falsch (da müsst ihr dann zu deutlich längeren Spielen greifen, wie z.B. BattleLore). Hier geht es darum das beste aus seinen Handkarten zu machen und das ist nun auch mal vom Glück abhängig. Passt wie "Revolver" gut in die neue Zweipersonenspielreihe von Pegasus, wobei mir Revolver mehr liegt, was vor allem daran liegt, dass dort mehr eine Geschichte erzählt wird.

Andreas Buhlmann für cliquenabend.de

GESAMT-
WERTUNG:
7/10
"Schönes abstraktes und vor allem schnelles Handmanagementspiel"
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

Bilder
















Videos

vorstellung vom 12.02.2013

Nürnberg 2013: Duell im Felsental (Pegasus Spiele) - Essen 2013

Nürnberg 2013: Duell im Felsental (Pegasus Spiele) from Cliquenabend on Vimeo.


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