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Testbericht vom 05.03.2014 - von Jörg

Habe fertig




Details


Verlage:
Autoren:
Illustratoren:
Genres:
Spielmechaniken:
Release:
2013

Anzahl der Spieler:
2 bis 4 Spieler

Spielzeit:
20 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 8 Jahre

Durchschnittswertung:
5/10 bei 1 Bewertungen



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vorstellung vom 26.01.2014

Essen 2013: Habe fertig (NSV)

Essen 2013 Video: Habe fertig (NSV) from Cliquenabend on Vimeo.

Kurze Werbepause :-) noch 15 Sekunden

Vorwort

Viele Augen richteten sich im Jahr 2013 auf den Verlag NSV und den Autor Steffen Benndorf, schließlich landete er mit seinem Würfelspiel Qwixx auf der Nominierungsliste zum Spiel des Jahres. Doch was ist schon eine Nominierung wert, wenn man am Ende nicht ganz oben auf dem Treppchen landet?
Das dachten wir auch, doch Qwixx hat sich praktisch wie von alleine mit dem Sieger Hanabi verkauft. Ein wie auch Hanabi mehr als lohnenswertes Karten- bzw. hier Würfelspiel in kleiner handlicher Verpackung.
Doch zurück zu seiner Neuheit „Habe fertig“ und der Hoffnung, dass es sich nicht um sein letztes Spiel handelt. Der Name des Spiels zielt aber eher auf den Spielablauf hin, denn hier versuchen die Spieler schnell, aber nicht als schnelles Reaktionsspiel, ihre Karten loszuwerden.

Spielablauf:

Im Spiel sind 66 Karten mit den Werten 1 bis 11 in sechs unterschiedlichen Farben enthalten. Die Sterne auf den Karten (unterschiedliche Anzahl) stehen für die Minuspunkte beim Spielende. So bekommt jeder Spieler anfangs 12 Karten auf die Hand und wählt zwei davon aus, die verdeckt vor dem Spieler abgelegt werden. Mit den restlichen Karten und einem Nachziehstapel in der Mitte, bei dem bereits eine offene Karte links und rechts liegt, steigt man in eine Spielrunde ein.
Beginnend bei einem Spieler kann dieser eine Karte ausspielen. Will der Spieler passen, zieht er einfach eine Karte vom verdeckten Stapel. In den meisten Fällen wird sich der Spieler aber für eine der beiden folgenden Möglichkeiten entscheiden:
Im ersten Fall spielt er eine Karte, die in Punkto Farbe auf keinem der beiden offenen Stapel zu sehen ist und dieser Wert der Karte muss zudem in diese Lücke beider Karten passen. Die Karte legt der Spieler dabei auf einen der beiden offenen Stapel. Mit diesem Spielzug hat der Spieler sofort einen Extrazug.
Im zweiten Fall legt der Spieler eine Karte auf einen der beiden Ablagestapel, wobei entweder Farbe oder Zahl mit der zuletzt angezeigten Karte übereinstimmen müssen. Der Spielzug führt allerdings nicht zu einem Extrazug.
Mit der Zeit schließt sich praktisch die Lücke und früher oder später ist keine mehr vorhanden. Ist dies der Fall, zieht der jeweilige Spieler vor seinem Zug erst eine Karte und legt sie auf einen der beiden Stapel. So kann durchaus eine große Lücke entstehen, die der Spieler mit den richtigen Karten mit weiteren Extrazügen ausnutzen kann.
Das Spiel ist zu Ende, wenn ein Spieler seine letzte Karte abgelegt hat. Dieser Spieler (nur dieser!) bekommt Pluspunkte und zwar entsprechend der Anzahl von Sternen der zu Beginn verdeckt abgelegten Karten. Jeder Mitspieler bekommt für jede Karte auf der Hand einen Minuspunkt. Abhängig von der Spieleranzahl werden unterschiedliche viele Durchgänge gespielt. Wer am Schluss die meisten Punkte hat, gewinnt.

s Meinung:

Nach dem überaus erfolgreichen und auch bei uns beliebten Spiel Qwixx ist die Erwartungshaltung hoch. Vielleicht auch etwas zu hoch, denn „Habe fertig“ kann unsere Erwartungen nicht erfüllen.
Das durchaus verzwickte Kartenspiel, bei dem man auch etwas um die Ecke herum denken und seine Karten gut im Blick haben muss spielt sich anfangs ganz interessant, doch Spielspaß kommt bei mir nur wenig auf. Auch wenn die Gradwanderung zwischen vielen Sternen und cleveren Ausspielen von Karten (insbesondere Ausnutzen von Extrazügen) seine Reize hat, kann es nach vielen Partien bei mir nicht glänzen. Woran das liegt ist schwer zu erklären, zumal wir diese Spielweise als Kartenspiel bisher nicht kennen. So wird das Spiel in unseren Runden eher als Lückenfüller oder Absacker auf dem Tisch landen, denn es gibt bei weitem bessere Kartenspiele.


Jörg Köninger für cliquenabend.de

GESAMT-
WERTUNG:
5/10
Interessantes Kartenablegespiel. Auf Dauer aber nicht reizvoll genug, um es regelmäßig zu spielen.
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

Bilder







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