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Testbericht vom 24.07.2014 - von Jörg

Royals




Details


Verlage:
Autoren:
Illustratoren:
Genres:
Spielmechaniken:
Release:
2014

Anzahl der Spieler:
2 bis 5 Spieler

Spielzeit:
60 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 10 Jahre

Durchschnittswertung:
5/10 bei 1 Bewertungen



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vorstellung vom 31.10.2014

Essen 2014: Vorstellung von Royals (ABACUSSPIELE)

Essen 2014: Vorstellung von Royals (ABACUSSPIELE) from Cliquenabend on Vimeo.

Kurze Werbepause :-) noch 15 Sekunden

Vorwort

Es gibt Spiele, die sehen einfach in Punkto Illustration abschreckend aus und zu solchen Spielen zählt aus meiner Sicht „Heads of State“. So hat sich der Verlag ABACUSSPIELE diesem  alten Spiel angenommen, die Spielabläufe angepasst sowie verkürzt und das Ganze grafisch komplett überarbeitet.

Ob es mir (jetzt) gefällt, steht in einem anderen Abschnitt.

Spielablauf:

Zuvor einige Worte zum Ablauf.
Mit Blick auf den Spielplan und den Jahreszeiten wird uns eine Europakarte Mitte des 17. Jahrhunderts präsentiert. Es gibt vier Länder mit unterschiedlichen Boni, die anfangs nach Vorgabe platziert werden. Hinzu gesellen sich Epochenwertungsmarker, denn es findet im Spielverlauf drei Wertungsdurchgänge statt.
Die Spieler übernehmen die Rolle eines Adelshauses und kämpfen um Vormachtstellungen. Hierzu ziehen sie in ihrem Zug Länderkarten von einem verdeckten Stapel oder einer offenen Auslage. Oder sie entscheiden sich für das Ziehen einer Länderkarte und einem Stapel mit Intrigenkarten. Intrigenkarten stellen dabei immer zwei Länder (Wappen) dar.
In der zweiten Aktion kann dann der Spieler Karten ausspielen. Wie viele das je nach Position sein müssen, wird auf dem Spielplan angezeigt.  Ist eine Position frei (ohne Würfel), platziert man einen seiner Holzwürfel darauf und setzt einen zweiten auf das Portrait (Titelwertungsmarker).
Will man einen Würfel eines Spielers von einer Position verdrängen benötigt man eine (bzw. für den König zwei) passende Intrigenkarten und zudem natürlich noch die erforderliche Anzahl an Länderkarten. Der Würfel des Spielers auf der Position (Spielplan) wird verdrängt (auf Stadtfeld ziehen, ggf. Bonus), wobei der Würfel auf dem Portrait bleibt.
Durch die 3:1 Tauschregel für Länderkarten und 2:1 Tauschregel für Intrigenkarten ist man beim Ausspielen von Karten etwas flexibel und ein Handkartenlimit sorgt dafür, dass man Karten nicht horten kann.
Das wird man auch nicht unbedingt, denn im Spielverlauf gibt es weitere Boni (z.B. Landbonus oder Adelshausbonus), so dass man teilweise recht schnell agieren wird.
Früher oder später ist dann auch die Auslage an Länderkarten aufgebraucht und eine Epochenwertung folgt. In dieser Wertung werden die Einflüsse der Spieler in jedem Land verglichen. Hierfür gibt es Epochenwertungsmarker, die dann je nach Mehrheit verteilt werden.
Das Ganze verläuft über drei Epochenwertungen, bevor am Ende die Anzahl der Würfel auf einzelnen Portraits verglichen werden. Auch hierfür gibt es noch einmal Punkte.
Zum Schluss zählen alle ihre Punkteplättchen zusammen und der Spieler mit der höchsten Punktzahl gewinnt.

s Meinung:

Wie bereits im Vorwort angesprochen handelt es sich bei Royals um das komplett überarbeitete damalige Spiel Heads of State. Zwar wirkt die Grafik auf mich weiterhin nüchtern und langweilig, doch das Ganze erscheint insbesondere auch durch gutes Inlay deutlich besser.
Die Mechanismen dieses Mehrheitenspiels sind sehr einfach und durch das Sammeln von Karten und Ausspielen auf Positionen erinnert es etwas an Zug um Zug.
Die Möglichkeiten Mehrheiten zu generieren sind allerdings sehr vielfältig, so dass man je nach Zug gar nicht genau weiß, ob man jetzt noch Karten einzelner Länder sammeln sollte oder doch nicht besser gleich ausspielt. Glück spielt dabei durchaus eine wichtige Rolle, denn schneller als man glaubt verliert man wieder eine Mehrheit.
So spielt sich das Ganze dann auch zu viert am besten, auch wenn man aufgrund der Vielzahl an Holzsteine leicht den Überblick verlieren kann. Spielerisch kommen dabei eher die Familien auf ihre Kosten, denn durch die feste Vorgabe an Punkteplättchen zu Spielbeginn verlaufen die einzelnen Partien recht ähnlich, so dass auf Dauer der Spielspaß bei mir deutlich fällt. Für Zwischendurch ist das Spiel, welches keine neuen Mechanismen hervorzaubert ganz nett, doch spielerisch überzeugt es mich auf Dauer dann doch nicht wirklich.

Jörg Köninger für cliquenabend.de

GESAMT-
WERTUNG:
5/10
Mehrheitenspiel und Überarbeitung des alten Spiels Heads of State! Ganz nett zu spielen aber auf Dauer nur Durchschnitt.
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

Bilder















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