Testbericht vom 19.09.2016 - von Jörg

Peloponnes Kartenspiel




Details


Verlage:
Autoren:
Illustratoren:
Genres:
Spielmechaniken:
Release:
2015

Anzahl der Spieler:
2 bis 5 Spieler

Spielzeit:
45 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 10 Jahre

Durchschnittswertung:
6/10 bei 1 Bewertungen



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vorstellung vom 22.11.2015

Essen 2015: Peloponnes - Kartenspiel (Iron Games)

Essen 2015: Peloponnes - Kartenspiel (Iron Games) from Cliquenabend on Vimeo.

Vorwort

Iron Games ist ein Einmannverlag und hat mit seinen Spielen durchaus einen Ruf in der Szene. Mit dem Brettspiel Peloponnes schaffte Bernd Eisenstein im Jahr 2009 den Durchbruch und viele Jahre später erschien jetzt ein Kartenspiel zu Peloponnes.

Natürlich spielt auch hier die Antike eine wichtige Rolle und im damaligen Video haben wir euch bereits einige Infos geliefert.

Spielablauf:

Eine Vielzahl an Karten kennzeichnet das Spiel und eine Besonderheit bilden u.a. die Münzkarten, die auf der einen Seite Münzen und auf der anderen Seite beispielsweise Getreide anzeigen. Im Spielverlauf nutzt man die Karten somit auf zwei unterschiedliche Arten.

Ausgestattet mit einer zufälligen Zivilisationskarte (liegt vor jedem Spieler) einer Luxuskarte (mit Marker auf Startposition) und einer Auslage von fünf Katastrophenkarten (auch hier ist der Marker noch auf der Startposition) beginnt man die Partie.

Da die Spielerreihenfolge wechselt, wird mit einer Pfeilkarte und darunter liegenden Markern die Spielreihenfolge angegeben.

Bevor ich euch in Kürze die Abläufe erkläre noch ein Blick auf die Machtkarten, die als Stapel und nach und nach offen als Auslage in das Spiel einfließen. Auf einer Karte werden insbesondere die Baukosten (bei Gebäude) und das damit verbundene Einkommen angegeben. Wichtig ist anfangs auch der Hinweis auf eine Katastrophe und der Mindestwert für das Ersteigern einer solchen Karte. Weitere Dinge wie Machtpunkte, Sonderfunktion und Produktion werden im Spielverlauf klar.

Jeder Spieler beginnt bereits mit einigen Münzkarten (abhängig von der Zivilisationskarte) auf der Hand. Zu Beginn werden Machtkarten (abhängig von der Spieleranzahl ausgelegt. Die ersten beiden Karten werden für das mögliche Voranschreiten der Katastrophen berücksichtigt. Erreicht der Marker das letzte Feld, wird die Katastrohe wie durch Symbole angezeigt ausgeführt. Im Spielverlauf kann es somit zu wenigen oder gleich vielen Katastrophen kommen.

Es folgt die Vergabe der Gebote und jeder Spieler gibt ein Gebot (Mindestgebot beachten) ab. Hierzu werden die Münzkarten mit Marker auf die jeweilige Karte gelegt. Es darf natürlich auch gepasst werden und natürlich besteht die Möglichkeit andere zu überbieten.

Abhängig von der Höhe der Gebote wird die Spielreihenfolge festgelegt und im Anschluss nehmen sich die Spieler ihre Machtkarten. Die Karten werden angelegt und unter Umständen erforderliche Baustoffe bezahlt oder ein Gebäude mit einer Münzkarte beliehen. Ansonsten geht die Karte verloren und kommt aus dem Spiel.

Durch Bezahlen der Baustoffe nutzt ein Spieler das Gebäude wie angegeben. Im Anschluss erhalten alle Spieler (einmaliges) Einkommen  was auf den Machtkarten hinterlegt ist und Einkommen für jede Runde (abhängig von der Bevölkerung).

Wurde eine Machtkarte mit „Versorgung“ ausgelegt, müssen alle Spieler ihre Bevölkerung mit Getreide versorgen und beliehene Gebäude auslösen. Im schlimmsten Fall wird die Machtkarte (bzw. das Zivilisationskarte) abgerissen. Luxusgüter bekommt der Spieler durch Überproduktion und das coole dabei ist dass diese für Baustoffe, Getreide oder Münzkarten genutzt werden können.
Mit der Inbesitznahme der letzten (C-)Karte folgt das Spielende. Einkommen und Ernährung spielt noch eine Rolle bevor die Punkte der Bevölkerung (Addition der Symbole) und der Machtpunkte (wie angegeben) zusammengerechnet werden. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt.

s Meinung:

Nach dem Brettspiel folgt (oft) ein Kartenspiel. Auch bei Peloponnes (aus dem Jahr 2009) ist dies der Fall. Im Vergleich zum Brettspiel spielt es sich viel flüssiger, wobei mir persönlich Partien zu dritt und zu viert am liebsten sind. Zu zweit steht oft ein Sieger frühzeitig fest und zu fünft ist mir das Spiel einfach zu zäh.
Die Ausführung der Katastrophen ist etwas anders als im Grundspiel und man weiß nie welche und wie viele Katastrophen in einer Partie zum Vorschein kommen. Die Idee mit den Luxusgüter als variable Größe gefällt mir und natürlich der Kernmechanismus, Karten auf unterschiedliche weiße (Rückseite und Vorderseite) im Spielverlauf zu nutzen.
Ein durchaus elegantes Spiel und kennt man erst einmal die Sonderfunktionen spielt es sich auch recht flott.
Frust kommt aber auch durchaus zum Vorschein, denn nicht immer bekommt man das was man will oder hat einfach nicht die Mittel.
Die Anleitung ist gerade im Hinblick auf einen Einmannverlag gut strukturiert, doch grafisch finde ich das Spiel doch sehr trocken und langweilig. Klar muss man immer auf die Perspektive eines kleinen Verlages schauen, doch ansprechend finde ich es nicht.
Zum Glück sind da die Mechanismen und diverse Momente der Spannung, die das Spiel reizvoll erscheinen lassen. Denn langweilig wurde es in den bisher gespielten Partie nie!

Jörg Köninger für cliquenabend.de

GESAMT-
WERTUNG:
6/10
(Spielerisch) attraktive Umsetzung des Brettspiels mit weiteren Elementen!
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

Bilder















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