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Testbericht vom 08.05.2017 - von Jörg

Paku Paku




Details


Verlage:
Autoren:
Genres:
Spielmechaniken:
Release:
2017

Anzahl der Spieler:
2 bis 8 Spieler

Spielzeit:
10 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 8 Jahre

Durchschnittswertung:
6.5/10 bei 2 Bewertungen



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vorstellung vom 24.03.2017

Vorstellung: Paku Paku (Ravensburger)

Vorwort

Der Autor Antoine Bauza ist bei Spielern sehr geschätzt und beliebt und gerade sein Spiel 7 Wonders sorgt auch noch nach Jahren für hohen Wiederspielreiz.

So kann man jeden Verlag eigentlich nur beglückwünschen, wenn sie sich seiner Spiele annehmen, denn Erfolg versprechen so gut wie alle Spiele von ihm.

In Anbetracht der Größe der Spielschachtel, der Spieleranzahl und insbesondere dem Material steckt hier aber mit Sicherheit ein ganz anderes Spiel drin und die ersten witzigen Zeilen in der Anleitung lassen vermuten, dass der Spaß (hoffentlich) nicht zu kurz kommen wird.

Spielablauf:

Abhängig von der Spieleranzahl werden die fünf Würfel möglichst gleichmäßig an die Mitspieler verteilt. Bei drei Spielern hat somit ein Spieler nur einen Würfel, bei sieben Spieler gehen zwei Spieler anfangs leer aus. Lange wird das aber nicht bleiben.

Mit den Worten Paku Paku startet man in die Partie und alle würfeln gleichzeitig. Abgebildete Würfel mit einem Panda (in grün) gibt man sofort seinem linken Mitspieler weiter. Ergebnisse mit einer Zahl (1 bzw. 2) werden neu geworfen. Beim Symbol mit dem Geschirr (in rot) muss sich der Spieler ein Geschirrteil nehmen und auf dem Tisch (Plättchen) ggf. auf weiteres Geschirr stapeln. Der Stapel wird immer höher und irgendwann kippt dieser. Die Spieler rufen dann sofort Paku Stop und dieser Spieler nimmt alle vor sich liegenden Würfel und wirft sie. Je nach Wert (durch 1er und 2er) nimmt er sich Zahlenchips vom Vorrat. Ein Paku Stop findet aber auch statt, wenn ein Spieler 3 bis 5 Würfel (je nach Spieleranzahl) vor sich liegen hat. Auch er oder sie würfelt und nimmt sich die Chips.
Das Spiel beginnt dann wieder von vorne.
Eine Partie ist zu Ende sobald vor einem Spieler mindestens 10 Punktechips liegen und der Spieler mit den wenigsten Punkten gewinnt.

s Meinung:

Paku Paku ist ein schnelles Spiel mit viel Hektik und vielen Glücksmomenten. Jeder versucht durch Würfeln grüner Symbole diese loszuwerden und mit einem roten Symbol als Würfelergebnis muss man Geschirr stapeln. Wehe dieser Stapel fällt um oder ein Spieler hat eine bestimmte Anzahl an Würfel (je nach Spieleranzahl). Dann werden Strafpunkte erwürfelt und Ziel ist es möglichst wenige zu besitzen.
Witziger Name für ein Spiel, witzig geschriebene und gut strukturierte Anleitung und ein bekannter Autor sowie Verlag. Da passt einfach alles zusammen wobei ich Paku Paku eher als Absackerspiel einstufen würde. Regelmäßig würde ich es nicht spielen doch für Zwischendurch ist das Spiel ganz gut zumal man sogar mit bis zu 8 Spielern eine Partie absolvieren kann.
Der Glücksfaktor ist sehr hoch und aus meiner Erfahrung heraus spielt es sich mit drei bis fünf Spielern am besten. Zu zweit ist es langweilig und mit mehr als 6 Spielern will ich es aufgrund der vorliegenden Hektik erst gar nicht ausprobieren, zumal gerade mit hoher Spieleranzahl anfangs einige Spieler gar keine Würfel haben.
Als Durchschnittspiel würde ich Paku Paku aber nicht abstempeln, denn im Hinblick auf die Vielzahl an Partien die ich es schon gespielt habe, besitzt es durchaus seinen Reiz. Gerade Gelegenheits- und Familienspieler kommen hier mehr als Vielspieler voll auf ihre Kosten und der eine oder andere bezeichnet es auch gerne als Partyspiel.

Jörg Köninger für cliquenabend.de

GESAMT-
WERTUNG:
6/10
"Schnell gespielt und für den einen oder anderen mehr als nur ein Absacker!"
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

s Meinung:

Ein etwas ungewöhnliches Spiel, wenn man den bekannten Autorennamen liest, da er in der Allgemeinheit eher für etwas komplexere Spiele bekannt ist. Wir konnten den Prototypen schon vor einiger Zeit spielen und hatten damit viel Spaß und waren beim lesen des Autorennamens, sehr überrascht.
Das Spiel selbst erinnert mich und meine Frau witziger Weise an unsere Kindheit wo das Gesellschaftsspiel „Schokoladen-Essen“ auf Kinder-Partys sehr beliebt war. Ihr wisst schon, ein Mitspieler würfelt und versucht eine 6 zu erhalten, während man Winterschuhe anziehen musste, einen Schal, eine Mütze und dann mit Messer und Gabel eine Schokoladentafel, die Originalverpackt war, versucht aufzubekommen und zu Essen. Ein Jux- und Gaudispiel, was ich als Kind sehr gerne mitgespielt hatte.

Paku Paku hat zwar keine Schokoladen, aber der Spielspaß und Stimmungsfaktor ist vergleichbar. Man versucht ständig die Würfel zu würfeln und sie schnell vor sich weg zu bekommen. Hinzu kommt noch ein wenig Geschicklichkeit, die mit der Zeit immer Schwieriger wird, da der Turm mehr und mehr wackelt.

Wie Jörg auch würde ich das Spiel am ehesten mit mindestens 3-5 Personen Spielen. Zu Zweit macht es keinen Sinn und mit zu vielen gibt es zu wenig Würfel. Gerade für das nächste Familientreffen ist das Spiel nicht zu unterschätzen und es ist auch perfekt geeignet um Spielmuffel an den Tisch zu bekommen. Auch als „Trinkspiel“ hat es sicherlich eine Zukunft…. Man sieht also als Jux- und Gaudi-Spiel bzw. für Zwischendurch, macht ihr hier auf jeden Fall nichts verkehrt.

Andreas Buhlmann für cliquenabend.de

GESAMT-
WERTUNG:
7/10
"Schönes Hektik und Jux- und Gaudispiel."
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

Bilder






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preview vom 21.03.2017

Paku Paku (Ravensburger) / Nürnberg 2017


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