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Testbericht vom 25.03.2013 - von Jörg

Move it




Details


Verlage:
Autoren:
Genres:
Spielmechaniken:
Release:
2012

Anzahl der Spieler:
1 Spieler

Spielzeit:
10 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre

Durchschnittswertung:
8/10 bei 1 Bewertungen



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vorstellung vom 18.01.2013

Essen 2012 Neuheit: Move it! (Huch)

Essen 2012 Neuheit: Move it! (Huch) from Cliquenabend on Vimeo.

Kurze Werbepause :-) noch 15 Sekunden

Vorwort:

Es gibt doch tatsächlich Solospiele, die wir nicht komplett durchspielen!

Hierzu zählt das Solospiel Move it!, doch warum wir noch nicht alles Aufgaben gespielt haben, liegt einfach an der Tatsache, dass wir uns für 333 Aufgaben wohl eine längere Auszeit hätten gönnen müssen.
Dabei gibt das Spiel vor Beginn eine Menge Ratschläge im Hinblick auf das Gehirnpotenzial und auch Hinweise zum Zusammenspiel zwischen Kindern und Eltern. Man hat schon anfangs das Gefühl, dass einzelne Aufgaben somit nicht leicht zu lösen sind.
Da gibt sich ein Verlag, Autor bzw. Hersteller aber wirklich sehr viel Mühe und mit den folgenden Worten wollen wir sogleich in das Spiel einsteigen:

„Wir wollten ein Spiel entwickeln, das sowohl Dynamik, logisches Denken, Mathematik, als auch Psychologie anspricht. So könnt ihr Euer Gehirn trainieren und verschiedene Aspekte eurer Intelligenz spielerisch steigern.“

Ziel des Spiels:

Neben dem Wohlbefinden und dem Steigern unserer Konzentration und Intelligenz sollte man natürlich auch die vorgegebenen Aufgaben lösen, die sich mit der Zeit steigern und in anderen Ebenen einfließen. So steigert sich das Spiel in Punkto Schwierigkeit und durch Kombination mit vorherigen Aufgaben ist somit auch die Anzahl von 333 Levels zu erklären.

Spielaufbau:

Ganz schön viel Text könnte man denken, wenn man sich die Anleitung anschaut. Ansätze hierzu haben wir bereits in das Vorwort einfließen lassen. Die einzelnen Seiten sollte man sich aber durchaus zu Gemüte führen.
Gleichzeitig wird man feststellen, dass es hier gleich drei Anleitungen bzw. Anleitungshefte gibt.
Abhängig davon variiert nicht nur der Aufbau sondern auch die Vorgabe zum Lösen einer Aufgabe.

Spielablauf:

Dabei geht es eigentlich nur darum, einen Spielstein auf ein Zielfeld zu bringen.
Im Anleitungsheft B1 steht das „Freie Rollen“ im Mittelpunkt. Denn mit den im Spiel enthaltenen Steinen muss man mithilfe des freien Rollens zur Lösung bzw. zum Lösungsfeld gelangen.
Hat man B1 geschafft, geht man auf Anleitungsheft B2 über, denn jetzt hat der Spieler nur noch eine bestimmte Anzahl an Schritten und Richtungen zur Verfügung. Hat man auch dies geschafft, geht man auf Heft B3 über, bei dem die Aufgaben mit dem großen gelben Stein zu lösen sind.

Im Spiel befinden sich vier unterschiedlich große Steine und mit dem Anwachsen der Steine (abhängig von der Aufgabe) wächst auch der Schwierigkeitsgrad.
Somit lässt sich auch in Anbetracht der Steine und Schritte B1, B2 und B3 erklären, warum es sich insgesamt um 333 Aufgaben handelt.

Durch bildhafte Darstellung wird sehr gut gezeigt, wie das Ganze funktioniert.

Strategie:

Langsam tastet man sich alleine oder gemeinsam mit einem Kind an die Aufgaben heran. Dabei muss man durchaus gut darüber nachdenken, wie man den Spielstein bewegt, zumal auch Blockaden für Grenzen der Spielfläche sorgen.

Interaktion:

Sofern man gemeinsam mit dem Kind spielt, ist der Interaktionsfaktor sehr hoch. Ansonsten kann von Interaktion nicht die Rede sein.

Glück:

Etwas Glück beim Rollen des Spielsteins und Erreichen des Zielfeldes gehört schon dazu. Allerdings wird sich dieser Faktor bei weiteren Aufgaben deutlich senken.

Packungsinhalt:

Öffnet man die große Verpackung verbirgt sich darin eine Plastikbox, die durch ihre Größe keinesfalls die Schachtel ausfüllt. So hätte das Ganze durchaus kleiner ausfallen können!
Was man allerdings hier an Material und Informationen geliefert bekommt ist einfach Top!

Das Material ist zwar aus Plastik, doch hinsichtlich der Größe und Qualität völlig ausreichend. Gemäß Anleitung sind die vorstehenden Ecken der Steine sogar absichtlich so, denn sie sollen die Nervenenden der Finger stimulieren und so zusätzliche Gehirnbereiche aktivieren. In drei umfangreichen Aufgabenheften bekommt man mehr als genug zur Hand, um mit den einzelnen Aufgaben zu beginnen. Die knapp 30 Euro sind somit eine lohnenswerte Investition.

Spaß:

Noch nie wurde uns in einer solchen Art und Weise ein Solospiel präsentiert. Oft ist es nur eine kurze Anleitung und ein Heft mit den Aufgaben.

Hier wird man aber langsam an das Spiel herangeführt und gerade im Hinblick im Zusammenspiel mit Kind und Eltern werden nützliche Hinweise gegeben. Inwieweit sich die Konzentration von uns und jungen Spielern steigern ließ, lässt sich jetzt leider nicht messen. Ansonsten braucht man allerdings Ausdauer und Geduld und bei dieser Vielzahl an Aufgaben ist es wohl mehr als verständlich, dass auch wir noch nicht alle Aufgaben gelöst haben.
Sofern man sich anfangs die Zeit nimmt, den Hinweisen der Anleitung zu folgen, wird man aber belohnt und kann recht einfach und schnell auch junge Spieler an dieses Solospiel heranführen. Spaß macht es auf jeden Fall und kommt bei Groß und Klein gut an.

s Meinung:

In einer viel zu großen Verpackung steckt ein Solospiel, welches wir in dieser Form bisher nicht kannten. Wir reden dabei nicht nur von den 333 Aufgaben, sondern der Art und Weise, wie es Verlag bzw. Autor präsentieren. Dabei legt man nicht nur Wert darauf, Erwachsenen die Spielweise und Hintergründe näher zu bringen sondern zeigt deutlich, wie man gemeinsam auch junge Spieler damit eine Freude macht.
So wird in 3 Aufgabenheften der Schwierigkeitsgrad gesteigert und damit hat man nicht nur in Anbetracht der vielen Aufgaben sondern auch in der unterschiedlichen Anforderung lange Zeit seine Freude. So eignet sich das Spiel mit Sicherheit für Jung und Alt und es werden Monate wenn nicht sogar Jahre vergehen, bis man wirklich alle Aufgaben löst.

Silke und Jörg Köninger für cliquenabend.de

Vielen Dank an Huch & Friends für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

STRATEGIE
8 von 10
Abhängig von der Aufgabe gut überlegen!
INTERAKTION
5 von 10
Spielt man alleine oder unterstützt man das Kind?
GLÜCK
2 von 10
Sinkt im Laufe der Zeit.
PACKUNGSINHALT
8 von 10
Gute Qualität und Top Infos!
SPAß
8 von 10
Sofern man sich die Zeit nimmt und auch die einführenden Worte berücksichtigt und zur Kenntnis nimmt!
GESAMT-
WERTUNG:
8/10
Sehr lohnenswertes Solospiel mit einführenden Worten, 333 Aufgaben und der Möglichkeit, junge Spieler gemeinsam mit Eltern an ein solches Spiel heranzuführen.
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

Bilder














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