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Testbericht vom 17.01.2016 - von Jörg

3 sind eine zu viel!




Details


Verlage:
Autoren:
Illustratoren:
Genres:
Spielmechaniken:
Release:
2015

Anzahl der Spieler:
2 bis 4 Spieler

Spielzeit:
25 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 10 Jahre

Durchschnittswertung:
6.5/10 bei 2 Bewertungen



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preview vom 06.10.2015

Essen 2015 Videovorschau: 3 sind eine zu viel! (Amigo Spiele)

Essen 2015 Videovorschau: 3 sind eine zu viel! (Amigo Spiele) from Cliquenabend on Vimeo.

Kurze Werbepause :-) noch 15 Sekunden

Vorwort

Behre und Staupe, dieses Autoren-Duo verspricht ein interessantes Kartenspiel und da ist man bei Amigo genau richtig. Jedes Jahr erscheinen bei diesem Verlag immer neue Kartenspiele. Manche sind solide, manche gut und andere sprengen den Rahmen und überzeugen auf ganzer Linie.

Spielablauf:

Aufgabe der Spieler ist es Zahlenkarte in die Start-Auslage der Karten 0 (Werte 1 bis 29), 30 (Werte 31 bis 59) und 60 (Werte 61 bis 89) anzulegen.

Hierzu hat ein Spieler 20 Karten vor sich und nimmt sich 8 davon auf die Hand. Reihum spielt jeder eine Karte aus und hat der Spieler nur noch zwei auf der Hand wird auf acht Karten nachgezogen. Dies erfolgt quasi dreimal und mit noch zwei Karten auf der Hand erfolgt am Ende die Wertung.

Es scheint auf den ersten Blick einfach Karten neben den Zahlenwerten 0, 30 oder 60 zu platzieren, doch mit der fünften Karte (0, 30 und 60 zählen mit) wird es zu eng und der Spieler muss eine oder mehrere Karten vor sich ablegen. Spielt er die höchste Karte in diese Reihe/Auslage nimmt er sich die Karte direkt rechts neben der Startkarte (0, 30 oder 60). Hat der Spieler nicht die höchste Karte in die Reihe gelegt, nimmt er alle Karten dieser Reihe, die höher sind als die gelegte Karte.

Das ist ja nicht schlimm, denn von jeder Farbe dürfen es ruhig zwei Karten in der eigenen Auslage sein. Doch wehe es kommt eine dritte Karte dieser Farbe dazu, denn dann wird der Stapel umgedreht und für jede Karte gibt es am Ende einen Minuspunkt. Aha, jetzt wissen wir auch wie der Name des Spiels zustande kam.

Der Spieler will aber möglichst viele Karten unterschiedlicher Farben sammeln, denn im Spielverlauf und am Ende gibt es hierfür Extrapunkte. Am Spielende zählt eine offen ausliegende Karte einer Farbe einen Punkt und hat man zwei davon bekommt man fünf Punkte. Denn hat man erst einmal drei Karten einer Farbe umgedreht spielt man quasi die vierte Karte (und fünfte) wieder offen.

s Meinung:

Das Spielprinzip erinnert an ähnliche Kartenspiele wie „The Game“ oder „Hornochsen“, wobei hier durch das bewusste Abgreifen der Auslage und das Ablegen der Karten vor sich ein interessanter Mechanismus einfließt. So will man je nach Auslage bewusst Karten bekommen, doch zu viele Karten einer Farbe sollten es am Ende auch nicht sein.
Das einfache aber durchaus glücksbetonte Spiel benötigte zumindest bei mir zwei bis drei Partien bis ich den Dreh raus hatte. Vor lauter Zahlen und Farben wusste ich anfangs gar nicht genau welche Karte sich zum Ausspielen lohnt und die Auslage der Mitspieler hat mich kaum interessiert.

Aber auch mit Blick auf die Auslage der Mitspieler weiß man ja nicht welche Karte der Mitspieler ausspielt, zumal er die eine oder andere gewünschte Karte erst einmal in der Hand haben muss. So konzentriere ich mich in weiteren Partien mehr auf meine Auslage und versuche zumindest den Bonus mit unterschiedlichen Karten/Farben in der eigenen Auslage zu erreichen. Gar nicht so einfach, wenn man nicht die gewünschten Karten besitzt. Das Spiel hat durchaus seinen Reiz. Anfangs fand ich es ok und interessant, erst mit weiteren Partien stieg der Spielspaß. So ist es mir lieber, denn oft werden die Spieler ja mit der Zeit eher langweilig.
Hier fühle ich mich aber mitten drin und spannend ist das Ganze bis zur letzten ausgespielten Karte. Das Gefühl nicht alle Karten ausspielen zu müssen tut gut, doch selbst die drittletzte Karte kann zu Schaden in der eigenen Auslage führen. „3 sind eine zu viel“ ist ein gutes Kartenspiel. Zwar kein Glanzstück, doch das will es auch nicht sein. Es sorgt für Unterhaltung und Spaß und funktioniert unabhängig von der Spieleranzahl gut.

Jörg Köninger für cliquenabend.de

GESAMT-
WERTUNG:
6/10
Abwechslungsreiches Kartenspiel, welches auf Dauer spannend bleibt und nur anfangs etwas verwirrt!
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

s Meinung:

"3 sind eine zu viel!" ist ein Vertreter des "Jux-Ablegespiels" mit Ärgerfaktor. Die Regeln sind einfach und gerade zu Beginn denkt man sich, huch das ist ja ganz einfach. Dann wenn aber einige Karten liegen geht es einem an den Kragen und das Lachen am Tisch ist groß. Dabei schadet einem das zu Beginn der Partie nicht, da man ja eh Karten sammeln möchte. Wenn man aber zu früh damit beginnt, wird man am Ende den kürzeren ziehen. Denn schnell sammeln sich mehr Karten an als man möchte und die Mitspieler grinsen breit. Ein guter Anfänger Tipp ist also erstmal abzuwarten und erst später Karten zu nehmen, wenn dies möglich ist.

Viel Vorausplanen ist hier nicht angesagt, es geht um das geschickte Spielen, wobei man natürlich nicht weiß was die Mitspieler noch auf der Hand haben. So kommt insgesamt ein ähnliches Spielgefühl auf wie bei 6-nimmt oder Hornochsen , vor allem wenn man gewisse Karten nicht mehr nehmen möchte. Aber durch die Wertung und das sammeln der unterschiedlichen Farben gibt es dann doch einen neuen anderen Gag.

Wer einfache Kartenablege- und Sammelspiele mag und sich gerne zusammen mit seinen Freunden ärgert, hat auch hier seinen Spaß.

Andreas Buhlmann für cliquenabend.de

GESAMT-
WERTUNG:
7/10
Schönes Ablege- und Karten-Set-Sammelspiel.
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

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