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Testbericht vom 23.04.2011 - von Jörg

Pig 10




Details


Verlag/Autoren/Illustratoren:
Genres:
Spielmechaniken:
Release:
2010

Anzahl der Spieler:
2 bis 8 Spieler

Spielzeit:
15 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre

Durchschnittswertung:
6.5/10 bei 2 Bewertungen



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regelerklaerung vom 05.01.2011

Spiele 2010: Pig 10 (Zoch Verlag)

Vorwort:

„NEUN ist nichts Besonderes. Aber ZEHN ist toll. Ab ELF wird es dann schon wieder viel zu viel…“. Mit diesen Worten tauchen wir in ein Spiel mit vielen Schweinen und wenigen oder vielen Zahlenkünstlern ein. Wir sind gespannt, was die Kinder dazu sagen!

Ziel des Spiels:

Spielt man eine Karte, rechnet man den Wert zu den ausliegenden Karten dazu. Wer dabei die 10 erreicht, sammelt viele Punkte und gewinnt das Spiel.

Spielaufbau:

Der Stapel mit den Schweinekarten wird gemischt und jeder erhält drei Karten auf die Hand.
Die restlichen Karten bilden einen Nachziehstapel.

Spielablauf:

Ein Startspieler beginnt, anschließend reihum und dieser spielt eine Karte aus und ruft den Stapelwert.
Der Stapelwert errechnet sich wie folgt: Der erste Spieler nennt den Wert seiner Karte. Jeder nachfolgende Spieler addiert die Werte und nennt die Gesamtsumme. Wer einen Stapelwert von 10 erreicht, ruft „Pig 10“ und gewinnt alle ausliegenden Karten. Ist der erreichte Wert allerdings höher als 10, gewinnt der rechte Nachbar die Karten.
Gewonnene Karten werden immer vor dem jeweiligen Spieler abgelegt.

Es gibt natürlich nicht nur Karten mit Standardwerten, sondern auch besondere Karten, wie die MeerjungSAU mit der man den aktuellen Stapelwert auch um den Wert 5 senken darf.
Der Frosch mit der Null setzt den bisherigen Wert wieder zurück und man beginnt von vorne zu zählen.

Legt ein Spieler die gleiche Karte, wie sein Vorgänger oder eine Karte, die dem aktuellen Stapelwert entspricht, darf man die Zahl entweder dazu zählen oder man macht die Zahl auf der gespielten Karte zum Stapelwert.

Immer wenn ein Spieler seinen Zug beendet, zieht er vom Nachziehstapel eine Karte.
Ist der Stapel aufgebraucht, spielt man weiter, bis man keine Karten mehr hat. Sieger ist der Spieler, der die meisten Karten gewonnen hat.

Strategie:

Da jeder Spieler drei Karten auf der Hand hält, hat man schon einmal drei Möglichkeiten, doch am liebsten würde man den Stapel mit einem „Pig 10“ ergreifen. Viele Möglichkeiten hat man nicht, zumal auch die Mitspielerkarten nicht bekannt sind. Somit stufen wir den Strategiefaktor insgesamt gesehen als gering ein.

Interaktion:

Was haben die Mitspieler auf der Hand und gönnt man seinem rechten Nachbar auch einmal einen Stapel?
Etwas Interaktion ist auf jeden Fall vorhanden, auch wenn dieser insgesamt gesehen gering ausfällt.

Glück:

Wer im richtigen Moment die richtige Zahl auf der Hand hält, kann sich über einen Stapel freuen. Dieser Stapel kann mal mehr und mal weniger Karten beinhalten. Durch das ständige Nachziehen an Karten erhält man zwar immer wieder Neue, doch ob diese einem etwas weiterhelfen weiß man erst, sobald man wieder am Zug ist.

Packungsinhalt:

Pig 10 kommt farblich etwas schlicht und matt daher, was durchaus nicht negativ zu deuten ist. Dem einen gefällt so etwas, dem anderen eher nicht. Die Anleitung ist sehr übersichtlich und der Preis von 7 Euro geht in Ordnung.

Spaß:

Bereits nach der ersten Partie mit Kindern erinnert uns Pig 10 an ein anderes Spiel, nämlich Lobo 77. Auch hier müssen die Spieler Werte addieren und sollten dabei immer unter dem Wert 77 bleiben. Das Spiel ist in unserem örtlichen Spieleclub schon eine Rarität und sehr gefragt und ähnliche Erfahrungen machten wir auch bei Pig 10. Von Euphorie kann zwar keine Rede sein, doch den Spielern macht das Spiel durchaus Spaß. Gerade Kinder lernen hier das schnelle Addieren und Subtrahieren mit kleinen Zahlenwerten und finden am Spielablauf Gefallen.

s Meinung:

Pig 10 kann man durchaus mit Lobo 77 vergleichen. Ein Rechenkartenspiel, das gerade für schnelle Runden in kleiner aber auch großer Runde Spaß macht.
Zu Pig 10 sollte man aber nur in Runden mit Kindern greifen, zumal das Rechnen mit kleinen Werten insbesondere an diese Zielgruppe gerichtet ist.
Gefällt einem Pig 10, kann man dann auch einen Blick auf Lobo 77 richten.
Die Illustration ist aufgrund der schlichten Farben Geschmacksache, doch das Spiel macht reinen Kinderrunden Spaß und eignet sich auch gut als Familienspiel.
Ein Spiel das hoffentlich nicht in der Masse an Kartenspielen untergeht, denn besser als Durchschnitt ist es auf jeden Fall!

Silke und Jörg Köninger für cliquenabend.de

Vielen Dank an Zoch Verlag für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

STRATEGIE
3 von 10
Drei Karten auf der Hand, welche macht mehr Sinn!
INTERAKTION
2 von 10
Bloß nicht zu viele Karten für einen anderen Spieler!
GLÜCK
7 von 10
Mit drei Karten auf der Hand ist die Auswahl gering!
PACKUNGSINHALT
6 von 10
Preislich ok, die Illustration ist Geschmacksache!
SPAß
6 von 10
Unbedingt mit Kindern spielen! In diesen Gruppen durchaus gefragt!
GESAMT-
WERTUNG:
6/10
Kartenrechenspiel der einfachen Art. Ähnlich wie Lobo 77, nur mit einfacheren Karten und niedrigeren Werten.
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

s Meinung:

Jörg erinnert Pig 10 an Lobo 77, mich erinnert es eher an "Viele Köche verderben den Brei" (Pegasus Verlag), allerdings ist Pig 10 hier deutlich vereinfacht und bietet durch die wenigen Handkarten auch deutlich weniger Taktik und einen hohen Glücksfaktor. Wir haben es mit Vielspielern und Familien getestet und hatten in beiden Konstellationen Spaß. Bei den Vielspielern wurde es als kurzer Absacker aufgenommen, während Familien und Kinder die süssen Märchenzeichnungen mit Schweinen witzig fanden und auch das Addieren ohne Probleme funktionierte.
Pig 10 bietet meiner Meinung nach also lockeren Spielspaß für jedermann und ist für Familien, Kinder und als lockerer Absacker gut. Spielt man aber mehr mit Erwachsenen sollte man eher zu "Zu viele Köche...", welches durch die Auftragskarten und mehr Handkarten den Taktikfaktor deutlich erhöht, greifen.

STRATEGIE
2 von 10
Drei Karten bieten nicht viele Möglichkeiten.
INTERAKTION
2 von 10
Haltet die Summe relativ niedrig.
GLÜCK
8 von 10
Ohne werdet ihr kaum gewinnen.
PACKUNGSINHALT
6 von 10
Süsse Schweinegrafiken aus der Märchenwelt.
SPAß
6 von 10
Ein einfaches Kartenspiel, welches durchaus gut ankommt.
GESAMT-
WERTUNG:
7/10
Kinder lieben es, aber auch Erwachsene spielen die ein oder andere Runde mit
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

Bilder

Pig 10, Zoch












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Mittwoch 05.01.2011

Spiel 2010: Pig 10 (Zoch Verlag)

Nachricht von 09:00 Uhr, Smuker, - Kommentare

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