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Testbericht vom 26.03.2014 - von Jörg

Han




Details


Verlage:
Autoren:
Genres:
Spielmechaniken:
Release:
2014

Anzahl der Spieler:
2 bis 5 Spieler

Spielzeit:
45 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 10 Jahre

Durchschnittswertung:
6/10 bei 1 Bewertungen



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vorstellung vom 06.03.2014

Vorstellung: Han (ABACUSSPIELE) - Nürnberg 2014

Vorstellung: Han (ABACUSSPIELE) - Nürnberg 2014 from Cliquenabend on Vimeo.

Kurze Werbepause :-) noch 15 Sekunden

Vorwort

2013 bzw. 2014 war bzw. ist ein Jahr der Jubiläen, denn viele Verlage und Autoren feierten insbesondere ihr 25-jähriges Bestehen. Auch ABACUSSPIELE zählt sich dazu und lt. Joe Nikisch war diese Zeit „durch eine extrem gute, freundschaftliche und erfolgreiche Zusammenarbeit geprägt.“ Eine Zusammenarbeit von der auch wir in den letzten Jahren profitiert haben, denn das Verhältnis zu diesem Verlag war trotz der einen oder anderen Spielkritik sehr angenehm. Aber auch zum Autor Michael Schacht, der mittlerweile auch 25 Jahre Autorenzeit auf dem Buckel hat, wuchs ein freundschaftliches Verhältnis. Eine Vielzahl seiner Spiele haben wir euch in den letzten Jahren vorgestellt und Han setzt diese Reihe an Spielberichten fort. Als Jubiläumsspiel ist es aber nicht neu, denn dieses Spiel gab es bereits Jahre zuvor unter dem Namen Kardinal & König (Jahr 2001) und China (Jahr 2005). Mit frischem Design, neuer Spieleranzahl (ab sofort auch zu Zweit spielbar) und angepassten Regeln soll es somit nicht nur Besitzer älterer Auflagen ansprechen. Weitere Details zu den Änderungen sind im beigefügten Video hinterlegt.

Schauen wir uns Han einmal genauer an.

Spielablauf:

Abhängig von der Spieleranzahl bzw. Konfliktfreudigkeit wählt man eine Spielplanseite aus und verteilt an jeden Spieler Häuser und Abgesandte einer Farbe. Aufgabe der Spieler ist es mithilfe von Provinzkarten Figuren zu platzieren, um damit zu punkten.
In einem Spielzug hat ein Spieler somit die Möglichkeit Spielsteine zu setzen oder Karten abzuwerfen. Letztere Aktion und somit ein Tausch von Karten wird man aber eher selten nutzen, denn schließlich will man möglichst in jedem Zug eine oder mehrere Figuren platzieren.
Die Regeln hierzu sind anhand vieler Beispiele verdeutlicht, denn abhängig vom (Erst-)Platzieren in einer Provinz gibt es ein paar Besonderheiten.
Am besten merkt man sich einfach die 3-2-1 Regel: Ein Spieler kann mit bis zu 3 Karten maximal 2 Steine in 1 Provinz stellen. Sitzt diese Regel im Kopf, hat man das Spiel schon zu 95% verstanden.
Denn mit drei Karten auf der Hand sind die Möglichkeiten eines Spielers begrenzt, so dass man auch gerne mal zwei gleiche Farbkarten ausspielt, um in einer beliebigen Provinz (gem. Regel!) eine Figur zu platzieren.
Häuser werden dabei auf Hausfelder gesetzt und Abgesandte werden abhängig von der Anzahl der Häuser in einer Provinz auf das entsprechende Wappen (Drachenfeld) gesetzt. So dürfen beispielsweise zwei Abgesandte auf ein Feld platziert werden, wenn sich beispielsweise zwei Häuser der gleichen Farbe in der jeweiligen Provinz befinden. Die Anzahl der Abgesandten richtet sich immer nach der Mehrheit der Häuser.
Schnell werden die Häuser in einer Provinz voll und eine Häuserwertung folgt. Die Besonderheit ist hierbei die Punktevergabe, denn der Spieler mit der Mehrheit erhält pro Haus in der Provinz (unabhängig von der Farbe) Punkte und der Spieler auf Platz 2 die Punkte abhängig von der Anzahl der Häuser des Erstplatzierten (usw.).
Nach dem Ablegen von Karten zum Einsetzen der Figuren werden Karten nachgezogen und wurde der Nachziehstapel zweimal aufgebraucht, endet die Partie.
Es finden noch Häuserwertungen (unvollständiger Provinzen) statt, bevor es zur Bündniswertung kommt. Die einzelnen Zahlenfelder werden nach einander abgewickelt und hat ein Spieler mit Abgesandten jeweils die Mehrheit, gibt es noch weitere Punkte. Zum Schluss kann man noch für Häuserketten Punkte verdienen oder sich die Wertung der Hafenfelder (abhängig von der Spielplanseite) zunutze machen. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt.
Wem das nicht ausreicht, der greift zu einer der beiden Varianten, denn mithilfe der Marker kann man Häuser befestigen, um zusätzliche Punkte zu verdienen oder macht Abgesandte bei der Bündniswertung stärker.

s Meinung:

Meine letzte Partie der Vorgängerversion Kardinal & König bzw. China liegt schon einige Jahre zurück. Das soll keinesfalls negativ klingen, doch zur damaligen Zeit war die Anzahl der Neuheiten überschaubar, so dass insbesondere Kardinal & König regelmäßig und über mehrere Monate hinweg gespielt wurde.
Gespannt war ich bei Han insbesondere auf die neue 2er Version, die sich allerdings nur auf einer der beiden Spielplanseiten durchführen lässt. Doch funktioniert ein Mehrheitenspiel bei nur zwei Spielern überhaupt?
Oh ja und wie, denn nach einem Kopf an Kopf Rennen folgten sogleich weitere Partien. Unglaublich spannend und attraktiv ist der Spielverlauf und hier dauert eine Partie kaum länger als 30 Minuten.
Nach diesen doch mehr als reizvollen Partien wurde es Zeit, das Spiel auch mit mehr Spielern auszuprobieren und hier empfiehlt sich die Spieleranzahl auf 4 zu begrenzen. Denn mit fünf Spielern sind die taktischen Möglichkeiten mehr als begrenzt und viel zu glückslastig. Bereits zu Viert ist das Spielerlebnis auf der Spielplanseite Diplomatie durch viele Glücksfaktoren geprägt, so dass man sich mit dieser Spieleranzahl eher der Spielplanseite Grenzstreitigkeiten widmen sollte. Zu Dritt spielt es keine Rolle, denn beide Spielplanseiten spielen sich ähnlich gut.
Allerdings war meine Begeisterung zu Zweit wesentlich höher als in Runden mit mehr Spielern. Denn je mehr Mitspieler teilnehmen, desto höher steigt der Glücksfaktor. Reizvoll erscheint mir das ganze Spiel nach wie vor, wobei ich eher die 2er Partien bevorzuge, um Adrenalin ohne Ende auszuschütten. Ja, das Spiel ist geprägt von Interaktion und Frustsituationen (bei allen Spielern) sind keine Seltenheit. Denn das Blockieren von Provinzen oder Abgrätschen von Häuserketten gehört hier einfach dazu, so dass dieses Spiel durchaus Emotionen bei Spielern auslöst.

Jörg Köninger für cliquenabend.de

GESAMT-
WERTUNG:
6/10
Neuauflage von Kardinal & König bzw. China! Jetzt auch zu Zweit spielbar und gerade mit zwei Spielern lohnenswert!
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

Bilder



















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