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Testbericht vom 19.05.2017 - von Andreas

Kodama: The Tree Spirits (deutsche Version Neuheit 2017 / Kosmos)




Details


Verlage:
Autoren:
Illustratoren:
Genres:
Spielmechaniken:
Release:
2016

Anzahl der Spieler:
2 bis 5 Spieler

Spielzeit:
20-40 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 13 Jahre

Durchschnittswertung:
8/10 bei 1 Bewertungen



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event vom 21.09.2017

Ersteindrücke: Kosmos 2017 Herbstneuheiten (Matthias & Smuker) / Essen 2017

Vorwort

In Essen 2016 waren einige Spiele sehr beliebt und die Verlage hatten teilweise einfach nicht genügend Spieleexemplare um die Nachfrage zu bedienen. Terraforming Mars (Schwerkraft Verlag und Stronghold Games) fällt unter diese Kategorie, genauso wie Inis und Captain Sonar von Matagot. Aber auch das kleine feine Familienspiel Kodama, war nach nur 2 Tagen auf der Messe ausverkauft. Wir haben euch das liebevolle Kartenbauspiel mit Fantasythema für Familien bereits in einem Messevideo vorgestellt und nun wird es Zeit nach unseren Spielepartien auch den schriftlichen Bericht nachzureichen.

Bei Kodama geht es darum mit seinen eigenen Baum zu wachsen und immer mehr Tiere, Pflanzen und Naturereignisse um sich zu sammeln. Dabei entsteht auf dem Tisch ein traumhaftes Bild und der Spielspaß ist für Jung und Alt gegeben…. Seid ihr auch so gespannt? Dann lasst uns loslegen, immerhin sieht man nicht jeden Tag einen Baum in so rasanter Geschwindigkeit wachsen.

Spielablauf:

Die Kodama Baumkarten zeigen immer einen Ast mit mehreren Abzweigungen und ein oder mehrere grafische Elemente (Raupen, Wolken, Glühwürmchen, Blumen, Pilze oder Sterne). Zu Beginn starten alle Spieler mit einem Baumstamm und einem grafischen Element.

Eine Jahreszeit gliedert sich in vier Runden und nach drei Jahreszeiten ist das Spiel beendet.

Die Jahreszeitenkarte gibt eine Bedingung vor die für diese Runde gilt. Danach geht man zur „Wachstumsphase“. Hierbei sucht man sich eine der drei offen ausliegenden Astkarten aus und erweitert damit seinen Baum. Dabei sollte man seine Kodamakarten nicht vergessen, denn diese bringen mir für bestimmte Konstellationen Extra-Siegpunkte ein.

Beim Wachstum seines Baumes muss man natürlich bestimmte Regeln einhalten. So ist es verboten eine Astkarte anzulegen, wenn man dadurch 10 oder mehr Punkte erhalten würde (diese Regel verhindert, dass wir ständig nur denselben Ast verlängern, der Baum will im Geiste schließlich in alle Richtungen gedeihen). Eine Karte darf nach dem Platzieren nicht mehr umgelegt werden und nur eine andere Karte berühren und natürlich muss die Grafik einen Baum ergeben und man darf keine grafischen Elemente überbauen.

Nach dem platzieren einer Astkarte erhält man Punkte und zwar für alle grafischen Elemente auf der gerade platzierten Karte und für weitere gleiche grafischen Elemente, wenn diese in Richtung Baumstamm weiter ohne Lücken auftauchen. Dabei muss es eine verbundene Reihe ergeben, denn sobald ein Element nicht mehr auf der nächsten Karte auftaucht, zählen die Punkte nichtmehr. Diese Regel führt dazu, dass man bei der Auswahl der Astkarte aufpassen sollte und beim Bauen am Baum versucht möglichst ständig gleiche Symbole an einem Ast zu platzieren.

So geht es reihum und alle Spieler haben immer drei offene Astkarten zur Auswahl. Nach vier platzierten Astkarten kommt es zu einer Kodama Wertung. Zu Beginn des Spiels haben wir davon nämlich vier erhalten und drei werden nach den Jahreszeiten für uns gewertet. Wir suchen uns also die Bedingung aus die gerade am besten für unseren Baum geeignet ist und versuchen möglichst so unseren Baum wachsen zu lassen, dass wir möglichst viele Punkte dadurch erhalten.

Zu Spielende gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten.

s Meinung:

Kodama ist ein Spiel mit ganz einfachen Regeln und mit einem sehr ungewöhnlichen Spieltischbild. Alle unsere Testspieler waren von diesem sehr einfachen Familienspiel sofort angetan und fanden es wirklich Bildhübsch. Natürlich darf man während der Partie nicht an den Tisch rütteln und das Kartenspiel benötigt auch einen recht großen Tisch, aber der haptische und optische Eindruck bei diesem Kartenspiel ist wirklich etwas Besonderes.

Leider ist das Spiel aktuell nur in englischer Sprache erhältlich und die Kodama und Jahreszeitenkarten sind nicht sprachneutral. Zwar kann man die Jahreszeitenkarten für alle Übersetzen (da es eine offene Information ist), aber spätestens bei den geheimen Kodama Karten eines jeden Spielers sind Basis-Englischkenntnisse von Nöten. Wir gehen aber stark davon aus, dass ein deutscher Verlag dieses schöne und faszinierende Familienkartenbauspiel 2017/2018 veröffentlichen wird.

Kodama ist ein einfaches Bauspiel, mit einer schönen Optik und einem großen Spielspaß, der durch die Anime Illustrationen eine eigene kleine Welt generiert. Sowohl Vielspieler als auch Familien- und Gelegenheitsspieler haben damit ihren Spaß und spielen immer gerne eine Runde mit. Meiner Meinung nach ein wirklicher Geheimtipp im Kartenspielsegment und ich freue mich jetzt schon auf die sicherlich kommende deutsche Umsetzung des Spiels.

Andreas Buhlmann für cliquenabend.de

GESAMT-
WERTUNG:
8/10
Optisches Highlight und wirklich süsses Kartenbauspiel für jedermann.
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

Bilder














Videos

preview vom 08.12.2016

Essen 2016: Kodama: The Tree Spirits (Indie Boards & Cards)

Essen 2016: Kodama: The Tree Spirits (Indie Boards & Cards) from Cliquenabend on Vimeo.


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