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Testbericht vom 07.02.2017 - von Jörg

Armageddon




Details


Verlage:
Autoren:
Illustratoren:
Genres:
Spielmechaniken:
Release:
2016

Anzahl der Spieler:
3 bis 4 Spieler

Spielzeit:
90 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre

Durchschnittswertung:
4/10 bei 2 Bewertungen



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vorstellung vom 22.10.2016

Vorstellung Essen 2016: Armageddon (Queen Games)

Vorstellung Essen 2016: Armageddon (Queen Games) from Cliquenabend on Vimeo.

Vorwort

Überlebende des Armageddon! Krasses Thema aber mit Sicherheit spannend, oder?
Als Spieler versuchen wir die Zivilisation wieder aufzubauen, gründen eine Stadt und versuchen die Überlebenden effektiv einzusetzen. Unterkünfte spielen zudem eine Rolle und zu allem Überfluss machen uns Plünderer das Leben schwer.
Eine knackige Zusammenfassung der Regeln gibt es bei uns bereits als Video, fehlt nur noch eine kleine Zusammenfassung und meine Meinung zum Spiel.

Spielablauf:

Jeder Spieler hat sein eigenes Stadttableau und hier ist bereits Platz für weitere Gebäude(karten). Auf der Plünderleiste sieht es zumindest am Anfang auch noch recht freundlich aus, doch über die insgesamt sechs Runden kommen immer mehr Plünderer hinzu, gegen die sich die Spieler wehren.

Ausgestattet mit ein paar Überlebenden (Farbe nimmt Bezug auf Sonderfähigkeiten) wird wie in jeder Runde die Auslage mit Gebäudekarten und Ausrüstungskarten vorbereitet.

Kern des Spiels ist das Bieten um diese Karten und als dritte Bietmöglichkeit (neben Gebäude und Ausrüstung) kommt die Stadt hinzu (wie viele Überlebende der Spieler in der Stadt ausführen möchte).
Die Spieler müssen auf allen drei Leisten bieten und zwar einmal! Man muss sich somit gut überlegen, wie viele Figuren (Überlebende) man bereit ist in ein Gebot einfließen zu lassen. Dieses Bieten wird noch dadurch erschwert, dass jeder Höchstbietende mit einem Bonus und der Spieler mit dem niedrigsten Gebot mit einem Malus ausgestattet wird.
Im nächsten Schritt erfolgt die Auswertung und Verteilung der Karten / Figuren. Karten werden in der eigenen Stadt abgelegt und Figuren möglichst sinnvoll platziert. So will man die Plünderer zurückweisen, Gebäude verstärken und Siegpunkte generieren. Denn Siegpunkte entscheiden am Ende wer gewinnt. Gerade mit Sets gleicher bzw. unterschiedlicher Ausrüstungskarten lässt es sich am Ende noch einmal kräftig absahnen.

s Meinung:

Cover und Thema sprechen mich sofort an, doch ganz so thematisch wie erwartet wurde das Spiel dann doch nicht umgesetzt. Der Aufbau der eigenen Stadt mit Gebäuden und Überlebenden verspricht Spannung, doch der hierfür zugrunde gelegte Bietmechanismus ist simpel und eher langweilig. Die Darstellung der Gebäude und Ausrüstungen verwirrt anfangs eher und oft hat man das Gefühl belanglos irgendwelche Ausrüstungskarten zu sammeln. Es wird am Ende schon passen.
Auch das effektive Einsetzen der Überlebende kommt viel zu kurz, denn oft hat man gar keine andere Möglichkeit als bestimmte Figuren auf bestimmte Positionen zu platzieren.
Der Spaßfaktor kommt mir viel zu kurz und das unabhängig davon ob wir zu dritt oder zu viert spielen. Es wirkt alles etwas aufgesetzt oder absichtlich so verzahnt, dass man die sechs Runden flüssig spielen kann. Zumindest dachten wir das, aber dank einiger Regeln braucht man doch zwei bis drei Partien um alle Zusammenhänge zu verstehen. Einige meiner Mitspieler hatten nach der ersten Partie schon keine Lust mehr.
Armageddon ist ja auch kein Familienspiel, doch als Kennerspiel wünsche ich mir mehr Atmosphäre, mehr Spannung und mehr Interaktion und wenn es nur die Plünderer sind, die sich nicht nur als lästige Anhängsel erweisen.
Schade, ich habe mir insbesondere nach der Regelerklärung (vgl. Video) viel mehr versprochen.

Jörg Köninger für cliquenabend.de

GESAMT-
WERTUNG:
4/10
"Cooles Thema, doch an Spaß und Spannung fehlt es hier!"
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

s Meinung:

Schade ... Schade ... Die Queen Games Spiele der letzten 2-3 Jahren haben mich alle nicht mehr so begeistert, wie es einige Spiele des Verlages aus alter Zeit getan haben. Das Spielmaterial ist immer TOP und auch die Illustrationen mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Auch der Kernmechanismus der Spiele ist nicht das Problem, das Problem ist aber das Drumherum. Es wird hier redaktionell anscheinend nur der Kernmechanismus acht gegeben, was fehlt ist die Spieltiefe, das Besondere, dass was mich unbemerkt an den Tisch fesselt und nicht mehr loslässt.

Armageddon ist ein einfaches Ersteigerungsspiel, allerdings nicht so einfach, dass es als Familienspiel durchgeht. Kenner sind allerdings von dem Spiel sehr schnell gelangweilt und Familien überfordert. Genau also zwischen zwei Stühlen und auch uns fasziniert das Spiel wenig. Schade, ich möchte wirklich mal wieder ein TOP Queen Spiel in der Hand haben, sowas wie "Jenseits von Theben", "Escape", "Lancaster", "Fresko", "Shogun", "Alhambra" oder "Atlantic Star". BITTE macht wieder was was uns fesselt...

Andreas Buhlmann für cliquenabend.de

GESAMT-
WERTUNG:
4/10
"Funktioniert, aber ist leider nicht spannend."
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

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