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Nürnberger Spielwarenmesse 2011: Pergamon (Eggertspiele)

spiel   |   Di. 21.12.2010, 12:53 Uhr   |   Smuker   |   Kommentare (0)   |   Bookmark and Share

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Die Nürnbergneuheit von Eggertspiele ist "Pergamon". Wir zeigten euch den Prototypen bereits 2009 in Herne zusammen mit Peter Eggert:

prototyp vom 22.06.2009

Videospezial Herne 2009: Pergamon (Eggertspiele)


Video zum herunterladen: hier

Seit damals hat sich das Spiel natürlich redaktionell entwickelt. Wir hatten das Vergnügen das Spiel bei unserem Mallorca Gathering 2010 mehrmals zu testen und waren auch live bei Änderungen dabei. Verraten können wir schonmal, dass es uns mit den Änderungen sehr gut gefallen hat. Das Endprodukt ist ein taktisches Eggertspiel mit einem schönes Versteigerungsmechanismus in Kombination mit einem Puzzle-Set-Element. Beides harmoniert prima und bietet für Familien gute Unterhaltung.

Thematisch werden wir von Stefan Dorra und Ralf zur Linde (die beiden Autoren) in die frühe Neuzeit entsendet wobei kein anderer als Klemens Franz für die schönen Illustrationen sorgt. Die Spieler sind Archäologen die alle auf der Suche nach alten und wertvollen Artefakten der Stadt Pergamon sind um sie im Museum auszustellen. Leider ist die Suche nicht so einfach wie gedacht und die Spieler finden immer nur Fragmente antiker Vasen, Armreife, Masken, etc. Erst durch das Zusammenfügen zweier Fragmente entsteht ein Museumstauglicher Gegenstand. Jedoch erwarten die Museen eine ganze Sammlung. Wie groß diese sein soll obliegt euch. Denkt aber daran, dass die Mensche sie schnell wieder vergessen, wenn sie klein ist.

Das Spiel geht über 12 Runden. Zu Beginn jeder Runde werden 5 Fundstücke entsprechend ihres Alters senkrecht in die 5 Grabugsbereiche aufgereit. Sollten hierbei gleiche Wertigkeiten aufgedeckt werden obliegt die Wahl beim Startspieler (Mallorca Änderung *hihi*). Das schöne und logische daran ist, dass die älteren und wertvolleren Funde automatisch in die tieferen Schichten kommen. Bevor es losgeht schauen nun alle Archäologen jedoch erstmal auf die Forschungsgelder, dargestellt durch 2 Kartenstapel. Die Rückseite gibt uns die Ungefähre Bandbreite des Geldes Bekannt (1-4, 5-8, 9-12), welcher Wert jedoch genau unter den zwei Karten ist wissen wir nicht. Hier gilt es abzuschätzen.

Die Spieler entscheiden nun Reihum wieviel Geld sie aus dem Grabungspott beanspruchen und auch wo sie graben wollen. Je nach dem geht man dabei etwas mehr Risiko ein oder auch nicht. Will man jedoch zu viel Geld kann es sein, dass man leer ausgeht, da die Gelder von klein bis groß vergeben werden.

Hat jeder sein Gebot platziert werden die Karten aufgedeckt und das Geheimnis gelüftet. Nun erhalten die Spieler ihr Geld, wenn sie nicht zuviel wollten oder die anderen Spieler es schon abgegrast haben. Danach wird gebuddelt, immerhin gibt es ja Artefakte zu erhalten. Wer sich für tiefere Stellen entschieden hat, bekommt meist die edleren Fragmente, allerdings dürfen die bescheideneren Spieler (die weniger Geld wollten) zu erst loslegen.

Nach der Arbeit heißt es puzzeln am Arbeitstisch, denn nun bildet man aus den Fragmenten vollständige Ausstellungsstücke. Diese Bilden zusammen eine waagrechte Sammlung die man in einem Museum ausstellen kann und sogar vorher mit Geld "pimpen" bzw. aufpolieren kann. Die Ausstellung erhält dann einen Wert der mit einem Spielstein markiert wird. Existieren billigere Ausstellungen so verlieren diese damit an Wert. Immerhin interessieren sich die Besucher natürlich mehr für NEUES und nicht für den alten Tand.

Natürlich ist es auch möglich seine Sammlung aufzusparen, jedoch hat man nicht beliebig viel Lagerplatz und auch der ist teuer. Zu lange sollte man jedoch auch nie warten sonst verpasst man eine der vier Wertungen im Spiel.

Wir konnten das Spiel wie gesagt in Mallorca ausgiebig testen und finden, dass es sich prima in die taktische Familienreihe von Eggert, wie auch Die Speicherstadt, eingliedert. Der Versteigerungsmechanismus ist kniffelig und Geld wird immer dringend benötigt. Hier gilt es eine gute Balance zwischen Einkommen, Grabungsstätten und Zugreihenfolge zu finden. Grafisch scheint es auch einiges zu bieten, wie die ersten Bilder verraten.


Quelle:  Tric Trac.de & Eggertspiele Twitter

Quelle:  Eggertspiele Twitter

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