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Testbericht vom 27.01.2015 - von Jörg

FrischFisch




Details


Verlage:
Autoren:
Illustratoren:
Genres:
Spielmechaniken:
Release:
2014

Anzahl der Spieler:
2 bis 5 Spieler

Spielzeit:
45 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre

Durchschnittswertung:
5/10 bei 1 Bewertungen



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vorstellung vom 17.11.2014

Essen 2014: Vorstellung von Frischfisch (2F)

Essen 2014: Vorstellung von Frischfisch (2F) from Cliquenabend on Vimeo.

Kurze Werbepause :-) noch 15 Sekunden

Vorwort

Frischfisch ist, wie uns der Autor Friedmann Friese in seinem beigefügten Video auch erklärt eine Neuauflage aus dem Jahre 1997. Damals noch in Punkto Illustration einfach gehalten und mit einem Spielplan ausgestattet, erscheint es jetzt in ganz neuem Gewand und neuen Regeln.

Spielablauf:

Aufgabe der Spieler ist es auf einem variabel ausliegenden Marktplatz (abhängig von der Spieleranzahl größer oder kleiner) mit ihren Marktständen möglichst nahe am Lieferwagen der passenden Sorte zu sitzen.
So werden zu Beginn einer Partie erst einmal die Lieferwägen am Rande platziert, bevor die Mitspieler in Aktion treten.
Ausgestattet mit einem Grundkapital und je vier Marktstände können sich die Spieler reihum zwischen zwei Aktionen entscheiden. Entweder reservieren sie einen Standplatz mit ihrer Scheibe oder ziehen ein Plättchen vom Nachziehstapel.
In diesem Stapel befinden sich Plättchen für Flohmarkttische (um anderen den Weg zum Lieferwagen zu verbauen) oder Standplättchen. Letztere werden versteigert.
Doch der Reihe nach!
Zuerst einmal legen die Spieler (was auch vom Autor empfohlen wird) einige ihrer Scheiben im Marktplatz neben Wegen oder Scheiben der Mitspieler aus.
Doch warum?
Ganz einfach, entscheidet sich der Spieler für das Ziehen eines Plättchens und gewinnt die Versteigerungsauktion (als Höchstbietender) für ein Standplättchen legt er dieses Plättchen auf die Position einer seiner reservierten Felder. Und schon rückt man hoffentlich nahe an den Lieferwagen heran. Je nach Größe des Gebietes werden nach dem Aufbau des Standplättchens angrenzende Felder mit Wegen bestückt. Denn die Anzahl der Bauplätze ist abhängig vom Gebiet begrenzt.
Nach und nach wächst der Marktplatz und spätestens wenn der Nachziehstapel verbraucht ist und auch die letzten vier offenen Standplättchen ausliegen, endet die Partie.

Jetzt werden die Wege der Marktplätze zu den Lieferwägen der einzelnen Spieler betrachtet und addiert. Von dieser Summe zieht man noch sein Restgeld ab und der Spieler mit dem geringsten Wert gewinnt.

In einer Variante und nach dem klassischen Frischfisch von damals nutzt man die Rückseite der Plättchen, so dass es keine Gebiete gibt. Je nach platziertem Plättchen werden Wege automatisch gelegt.

s Meinung:

Auch wenn ich viele Spiele kenne, musste ich mich hinsichtlich der alten Version von Frischfisch aus dem Jahre 1997 schlau machen, schließlich wollte ich wissen, wo denn jetzt die Unterschiede zur alten Ausgabe liegen.
Nach Infos vom Autor und weiterer Recherche und Blick in die Anleitung wird das aber schnell klar, so dass man unter Verwendung der Variante trotz Plättchen im Spieler (früher ein Spielplan) recht schnell ein altes Frischfisch spielen kann.
Doch mich als Spieler interessiert die neue Auflage und die neue Spielweise. Schließlich haben wir es uns im Spiel zur Aufgabe gemacht mit unseren Ständen auf einem Marktplatz möglichst nahe an anfangs platzierte Lieferwägen zu sitzen.
Durch gewisse Bauregeln und Gebietsgrößen kommt man sich recht schnell in die Quere. Viel zu überlegen hat man dabei nicht, denn mit einer guten Anzahl an reservierten Scheiben sieht man das Bieten um Stände relativ entspannt.

Dank hübscher Aufmachung lasse ich mich gerne auf dieses oft nur 30 minütige Marktspektakel ein, welche als 2F Spiel in dieser Größe im Vergleich zu anderen Spielen des Verlags gewöhnungsbedürftig ist. Eher locker geht es hier zur Sache und gerade in Runden ab vier Spielern und einem großen Markt findet es anfangs bei mir durchaus seine Reize.

Der Reiz Scheiben zu Setzen oder durch das Bieten an Marktstände zu gelangen lässt allerdings schnell nach, zumal auch der vorhandenen Glücksfaktor dafür sorgt, dass man nicht all zu motiviert an die Sache herantritt.
Optisch gefällt mir das Spiel auf jeden Fall, zumal ich als aktiver Markt- und insbesondere Flohmarktgänger weiß, wie eng es hier zugeht, welche Wege für Besucher einzuhalten sind und wie sehr man den optimalen Platz für seinen Stand sucht und hoffentlich auch findet. Das ist sicherlich ein weiterer Pluspunkt für dieses Spiel.

Blicke ich in die Gesichter meiner Mitspieler sind diese zwar weiteren Partien nie abgeneigt, doch ähnlich wie auch bei mir empfinden sie das Spiel mit der Zeit als solide und nett, aber nicht als Spiel, was man jetzt doch ständig und regelmäßig spielen will.

Jörg Köninger für cliquenabend.de

GESAMT-
WERTUNG:
5/10
Neuauflage aus dem Jahr 1997 – Aufgepimpt und mit neuen Regeln versehen ist es nur anfangs reizvoll. Nett zu spielen aber auch nicht mehr.
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

Bilder














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