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Testbericht vom 07.03.2017 - von Jörg

Evolution: Der Einstieg




Details


Verlage:
Autoren:
Genres:
Spielmechaniken:
Release:
2016

Anzahl der Spieler:
2 bis 5 Spieler

Spielzeit:
30 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 8 Jahre

Durchschnittswertung:
4/10 bei 1 Bewertungen



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vorstellung vom 17.11.2016

Vorstellung Essen 2016: Evolution - Der Einstieg (Schmidt)

Vorstellung Essen 2016: Evolution - Der Einstieg (Schmidt) from Cliquenabend on Vimeo.

Vorwort

Ich gebe dem Spiel noch einmal eine Chance! Evolution – Der Einstieg erschien bereits im Jahr 2015 und anscheinend hatte ich dann doch recht mit einer Beurteilung, denn das Spiel ist holprig und der Spielspaß kommt mir einfach zu kurz. Es fehlt an erforderlicher Interaktion und das Ganze wirkt doch mehr frustrierend, so dass von Spaß kaum eine Rede sein kann.

Mit Evolution – Der Einstieg will man den von Sorgen geplagten Jörg und andere Spieler etwas Gutes tun und so nehme ich die erneute Herausforderung sehr gerne an.

Spielablauf:

Die Spieler müssen sich mit ihren Tieren der Umgebung anpassen und neben dem regelmäßigen Fressen wollen sie auch überleben. So wird es gerade bei der Nahrung immer wieder knapp, so dass man sich als Fleischfresser auch mal bei den Tieren eines Mitspielers umschaut. Fressen und Gefressen werden, doch Nahrung ist am Ende Punkte wert und möglichst viele will ein Spieler nach zwei durchgespielten Kartenstapel vorweisen.
Jeder Spieler hat einen Sichtschirm und dieser dient nicht nur als perfekte Spielübersicht sondern auch als Möglichkeit dahinter seine gewonnenen Chips zu verstauen.

Es wird reihum gespielt und dabei führt jeder Spieler die nachfolgenden Aktionen durch. Zu Beginn wird erst einmal die Karte mit dem Wasserloch mit zwei Nahrungschips aufgefüllt. Der Spieler nimmt sich eine Karte vom Stapel und legt diese „verdeckt“ als Tierart vor sich aus. Mit den im Anschluss gezogenen drei Karten kann er diese Auslage vergrößern (Population) oder Karten als Eigenschaft zu einer Tierart ausspielen. Maximal drei Karten pro Tierart und so bekommt ein Tier die eine oder andere Fähigkeit (z.B. Fliegen). Als weiteren Schritt müssen die Tiere fressen und dabei bedienen sich Pflanzenfresser gerne vom Wasserloch, Fleischfresser haben es auf Tiere der Mitspieler abgesehen, wobei man dann prüfen muss ob der Fleischfresser überhaupt das andere Tier angreifen kann (z.B. Fleischfresser muss auch fliegen können). Ein Aussterben und Verhungern ist somit keine Seltenheit, doch das bedeutet auch den Verlust von (einigen) Karten. Was noch an Nahrungschips auf den Karten liegt nimmt sich der Spieler als Gewinn hinter seinen Sichtschirm.

s Meinung:

Manchmal muss es einfach etwas weniger sein und genau das ist bei Evolution – Der Einstieg der Fall. Mit dem großen Bruder kam ich nie wirklich zurecht wollte aber dieser kleinen Mitbringversion eine Chance geben. Der Spieleinstieg ist jetzt besser als beim großen Bruder und dank der doppelseitigen Sichtschirme (sehr gelungen!) kann man ruck zuck die vier Aktionen erklären.
Holprig wurde es aber je nach Gruppe, denn es ist gar nicht so einfach seine Tiere auf diesen Lebensraum einzustellen. Oft fehlt es an Futter oder an bestimmten Tieren bzw. Eigenschaften damit man andere Tiere angreifen kann. Mal ist die Auslage klein, mal wächst sie unaufhaltsam. Am Ende fehlt es aber wieder an einem Punkt, dem Spaß!
Auch mit dieser abgespeckten Evolution Version werde ich nicht warm auch wenn ich mit gut positionierten Fleischfressern andere Spieler zum Verzweifeln bringen. Man braucht in diesem Spiel durchaus etwas Glück und sollte auch regelmäßige Attacken ohne größeren Frust absolvieren. Es ist hier kein Zoo, indem man Zaun an Zaun friedlich neben einander lebt. Hier fehlen die Zäune und dabei stehen allen Tieren nur ein Fressnapf zur Verfügung. Kein Wunder, dass man regelmäßig mit Verlusten leben muss.
Ein Verlust ist dieses Spiel aber auch nicht, denn gerade aufgrund des interessanten Videos auf der Messe in Essen 2016 habe ich mir mehr versprochen. Gerade in Partien ab drei Spielern, denn zu zweit macht es gar keinen Spaß!

Jörg Köninger für cliquenabend.de

GESAMT-
WERTUNG:
4/10
"2. Chance und wieder hat es einfach nicht gezündet!"
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

Bilder




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